CSU verteidigt die moderne Lohnsklaverei

Zu den ablehnenden Äußerungen der CSU-Politiker Peter Ramsauer und Max Straubinger gegenüber der Einführung von Mindestlöhnen erklärt der Bayerische SPD-Landesgruppenvorsitzende Florian Pronold, MdB:

„Die CSU verteidigt die moderne Lohnsklaverei. Es ist unanständig, wenn Menschen zu Hungerlöhnen von 3 bis 4 Euro in Deutschland arbeiten müssen. In den betroffenen Branchen haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht die Macht, angemessene Löhne durchzusetzen. Deshalb muss der Staat sie mit Mindestlöhnen schützen, so wie in 20 anderen europäischen Ländern auch. Mit ihrer Haltung leisten Ramsauer und Straubinger politische Beihilfe zur Ausbeutung und Verletzung der Menschwürde von Hunderttausenden von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland.“