Für eine neue Bildungspolitik in Bayern

SPD Landesvorsitzender Florian Pronold informiert sich bei Heinz-Glas in Kleintettau

Florian Pronold auf Stippvisite bei Heinz-Glas in KleintettauHält man einen Parfümflakon in Händen ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er aus Kleintettau stammt.

Florian Pronold besuchte den traditionsreichen Familienbetrieb in Kleintettau und liess sich die Produktionsabläufe zeigen.
Alfred Krischke, technischer Leiter in Kleintettau informierte vorab über die Heinz-Glas Gruppe. Mit 1200 Mitarbeitern in der Region gehört sie zu de grössten Arbeitgebern. Weltweit beschäftigt das Unternehmen über 2500 Mitarbeiter. Jedes Jahr werden mehrere Millionen in neue Investitionen gesteckt, betonte Krischke.

Besonders freute es Florian Pronold zu hören, dass Heinz-Glas auch 80 Auszubildende beschäftigt. Das Unternehmen bemühe sich, diese auch im Betrieb zu halten. Denn die demografische Entwicklung zeigt nach unten und es ist immer schwieriger qualifiziertes Personal in die Region zu holen oder zu halten.

Florian Pronold kritisierte in diesem Zusammenhang die Bildungspolitik der Staatsregierung. Ein verfrühte Selektion nach der 4. Klasse und eine Konzentration der Schulstandorte vernichten den ländlichen Raum. „Die Schule muss flexibler und durchlässige werden“, forderte der SPD Landeschef und richtete seinen Apell damit an die bayerische Staatsregierung.

Ebenso wichtig wie die Ausbildung der Mitarbeiter ist für einen Industriebetrieb auf dem Land eine günstige Verkehrsanbindung. „Der Bund hat da seine Hausaufgaben gemacht. Nun ist es an der Staatsregierung die Strassen auszubauen und die nötige Planungsreife herzustellen“, so Florian Pronold. Er selbst werde sich in Berlin für einen Autobahnanschluss einsetzen.

Fotos zum Besuch bei Heinz-Glas finden sie auch hier: Florian Pronold bei Heinz-Glas in Kleinttau