Aschermittwochsrede in Tröstau

Landesvorsitzender Florian Pronold kritisiert Koalition in Berlin und München.

Der SPD Landesvorsitzende Florian Pronold nahm kein Blatt vor den Mund. Im vollbesetzten Siebenstern nahm er die Staatsregierung aufs Korn. Der Kauf der HGAA durch die Landesbank entwickelte sich zum Desaster. Mit bayerischem Geld wurde gleich ein überdimensionales Fußballstadion gebaut. „Dass uns die Österreicher so über den Tisch gezogen haben ist schlimmer als die Fußballniederlage von Cordoba“, so Pronold.

Mit Kritik an Wirtschaftsminister Martin Zeil sparte der SPD Chef auch nicht. Ihm falle auch nicht mehr ein als den Kommunen die Schließung ihrer Einrichtungen vorzuschlagen, schoß er gegen den Minister. Der Debatte über die Kopfpauschale erteilte er eine klare Abfuhr. Auch die Diskussion über Hartz IV hält er für „nichts als zynisch“.

Das Lohnabstandsgebot lässt sich am besten mit Mindestlöhnen aufrechterhalten, meinte Florian Pronold.

Eine alte Forderung kam zum Schluß: „Der Zugang zu Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.“ Mit stehenden Ovationen verabschiedeten die Zuhörer ihren Gast aus Niederbayern