„Wir sind besser als unser Ruf“ – Ehrenabend in Herzogenaurach
Landesvorsitzender Florian Pronold ehrt verdiente Mitglieder in Herzogenaurach
Am Samstagabend war das Soli Heim in Herzogenaurach vollbesetzt. Viele Mitglieder und Mandatsträger wollten Florian Pronolds Ausführungen zur aktuellen Politik hören. Daneben gab es auch noch freudige Anlässe. Der BayernSPD Chef konnte viele verdiente Genossen für ihre langjährige Mitgliedschaft ehren. Seit 50 Jahre bereits besitzen Hans Weber, Karl Peetz und Peter Schmidt das rote Parteibuch.
In seiner Rede geißelte Pronold die Doppelmoral von Guido Westerelle. Er hetze die Schwachen gegen die Schwächsten auf, ohne für seine Anschuldigungen Beweise und Lösungen zu finden. Natürlich gebe es „Sozial-Schamrotzer“, aber auch diejenigen müssen sich als solche bezeichnen lassen, „die ihre Kinder in die von Staat und Kommunen finanzierte Kindertagesstätten und Schulen schicken, vom Staat subventionierte Theateraufführungen und Konzerte besuchen, ihr Geld aber in die Schweiz tragen.“, so Florian Pronold.
Die von der Regierung verabschiedeten Steuergeschenke gehen voll zu Lasten der Kommunen und bedienen wiederum nur einen Teil der FDP-Klientel. „Das ist Zynismus pur“.
Ganz klar sprach sich Florian Pronold für den Ankauf von Steuerdaten aus. Das Argument des Datenschutzes seitens der CSU könne er hingegen nicht verstehen. „Die wahren Arbeitsverweigerer sitzen in der Bayerischen Staatsregierung. Seehofer und Fahrenschon tun nichts, um bayerische Steuerhinterzieher so schnell wie möglich dingfest zu machen. Stattdessen verschleppen sie den Kauf der Steuersünder-Daten immer weiter.“
Zum Schluß machte Florian Pronold den anwesenden Genossen noch Mut: „Wir sind besser
als unser Ruf und keine Partei kann Fragen zur Zukunft besser angehen als wir“.