Kreiskonferenz der SPD Dingolfing-Landau
Am Samstag fand in der Landauer Stadthalle die Kreiskonferenz der SPD statt. In diesem Jahr standen Neuwahlen auf dem Programm. Der langjährige Kreisvorsitzende Udo Egleder stelle sich nicht mehr zur Wahl. Florian Pronold sprach zu den Delegierten.
Kreisvorsitzender Udo Egleder konnte neben den Delegierten auch MdEP Ismail Ertug, Landesvorsitzenden, MdB Florian Pronold, Landrat Heinrich Trapp, Geschäftsführerin Marianna Bontzol sowie deren Vorgänger Franz Wagner begrüßen. Der Kreisvorsitzende lobte ausdrücklich, dass nun schon zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit der oberpfälzische Europaabgeordnete Ismail Ertug in den Landkreis Dingolfing-Landau gekommen sei.
Ismail Ertug betonte in seinem Grußwort, dass gerade Ostbayern seit dem Zusammenschluß Europas in die Mitte des Kontinent gerückt sei, und daher die Themen Verkehr und Infrasturktur eine herrausragende Rolle spielen. Daher ist es auch kein Wunder, dass er sich für die Arbeit im Verkehrsaussschuß entscheiden habe, so Ertug weiter.
Landesvorsitzender Florian Pronold ging in seinem Redebeitrag auf die bisherige Bilanz der schwarz-gelben Bundesregierung ein. „Nach mehr als 100 Tagen gehen vielen die Augen auf, dass Schwarz-Gelb eine Katastrophe ist.“, so Pronold. Er verwies auf die Erfogle, die noch unter der Vorgängerregierung erzielt wurden. „Stellt euch vor, was hier heute los wäre, wenn in der Krise Schwarz-Gelb an der Regierung gewesen wäre“, erinnerte Pronold. Gerade der Landkreis Dingolfing-Landau habe von der großzügigen Kurzarbeitergeldregelung enorm profitiert. Um 20 Jahre wäre Niederbayern zurückgeworfen, hätte nicht die SPD diese Maßnahmen durchgeführt, erklärte Florian Pronold.
Er thematisierte auch die Verluste der Landesbank. „40 Millionen € für jeden Landkreis. Soviel mehr könnten die Kreise investieren, wenn es nicht das Kärnter Abenteuer gegeben hätte“, so Pronold weiter.
Pronolds Fazit:„Die SPD wird gebraucht, sie hat eine historische Aufgabe. Dieser Verantwortung werden uns auch in Zukunft stellen“. Denn: wer sein Kreuz beid er SPD macht braucht selbst keines mehr zu tragen.
Bei der Wahl zum neuen Kreisvorstand gab es keine Überraschungen. Dr. Bernd Vilsmaier, bisher stellvertretender Kreisvorsitzender wurde mit zwei Gegenstimmen gewählt. Ihm zur Seite stehen Christine Trapp, Daniel Lang und Sepp Koch als Stellvertreter.
Am Ende der Veranstaltung ehrte der Kreisverband noch seinen langjährigen Vorsitzenden mit einen Ehrenbrief und schenkte ihm einen roten Schal.