Girls‘ Day 2010: Schülerinnen in Berlin

Girl´s Day 2010„Ich habe einen tollen Einblick in verschiedene Politikbereiche erhalten und kann mir jetzt viel besser vorstellen, wie es wohl sein muss, als Abgeordnete(r), oder anderweitig im Deutschen Bundestag beschäftigt zu sein“, beschreibt Johanna Fellinger ihre Eindrücke. „Politik ist überhaupt nicht langweilig. Es war total spannend live zu sehen, wie es in Berlin läuft“, ergänzt Anna-Katharina Hagl. Auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Florian Pronold waren die beiden 16-jährigen Schülerinnen aus Wallersdorf und Mauth nach Berlin gefahren.

„Wir brauchen mehr Frauen in der Politik und in der Politikberatung. Der Girls‘ Day soll junge Frauen ermutigen, sich nicht für einen ‚typischen Frauenberuf‘ zu entscheiden“, erläutert Florian Pronold seine Motivation, sich am bundesweiten Mädchen-Zukunftstag zu beteiligen. „Mehr Chancengerechtigkeit schaffen wir nur, wenn wir Mädchen und Frauen ermutigen, ihre Ausbildung und ihren Beruf aus einer breiteren Palette von Möglichkeiten auszuwählen“, betont der SPD-Bundestagsabgeordnete.

Das Ziel, junge Frauen für die Politik zu begeistern, hat der Abgeordnete erreicht, sagt Johanna Fellinger aus Wallersdorf: „Der Girls‘ Day der SPD-Bundestagsfraktion hat mir wirklich die Augen geöffnet und das, was ich gesehen habe, hat mir richtig gut gefallen.“ Anna-Katharina findet: „Als Jugendliche kann man total Spaß haben an der Politik.“ Aus den Gesprächen mit den Politikerinnen und Politikern und dem Planspiel zur Gesetzgebung hätten sie viel gelernt, beteuern die beiden Schülerinnen.

Insgesamt 70 Schülerinnen aus der ganzen Bundesrepublik hatten auf Einladung von SPD-Bundestagsabgeordneten am 22. April Gelegenheit, den Politikbetrieb in Berlin hautnah mitzuerleben. Neben dem Einblick in den Büroalltag eines Abgeordneten und einer Besichtigung des Reichstagsgebäudes lernten sie im Rahmen eines Planspiels, wie man einen Gesetzentwurf einbringt und wie ein Gesetz verabschiedet wird und in Kraft tritt. Den Weg durch die Gesetzgebung hatten die Teilnehmerinnen am Beispiel „Für ein Wahlrecht mit 16 Jahren“ nachverfolgt.