Jusos übergeben Unterschriften an Florian Pronold
Die Jusos Burglengenfeld übergeben Landesvorsitzenden Florian Pronold Unterschriften gegen die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken.
Mit der Massenpetition gegen Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken soll die bayerische Staatsregierung aufgefordert werden, sich auf Bundesebene gegen eine Laufzeitverlängerung stark zu machen.
Darin heißt es unter anderem: „Die Nutzung der Atomenergie birgt zu große Risiken. Die Frage der Endlagerung des Atommülls ist bis heute ungelöst. Der im Atomgesetz geregelte Ausstieg muss beibehalten werden. Eine Verlängerung der Laufzeiten würde dringend nötige Investitionen in neue Technologien verzögern.“
Auch die örtlichen Jusos beteiligten sich an der Petition und sammelten mehrmals Unterschriften dafür:
„Atomreaktoren sind für eine maximale Laufzeit von 25 Jahren konzipiert worden. Laufzeitenverlängerungen sind daher Experimente mit ungewissem Ausgang. Deshalb wollten auch wir mithelfen, dass alte Atommeiler planmäßig vom Netz gehen“, so Vorsitzender Florian Bitterer.
Jetzt wurden die zahlreichen Unterschriften gemeinsam mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Franz Schindler, der Bundestagsabgeordneten Marianne Schieder, sowie Altlandrat Hans Schuierer an den bayerischen SPD-Vorsitzenden Florian Pronold übergeben.
Vorsitzender Peter Wein bedankte sich dabei nochmals bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern für deren Unterschriften und bekräftigte den Erfolg der Aktion: „Mehrere hundert Unterschriften sind ein klares Zeichen dafür, dass die Bürger raus aus der Atomkraft wollen. Wir konnten zudem viele Bürgerinnen und Bürger die großen Gefahren sensibilisieren.“
Pronold bedankte sich recht herzlich bei den Jungen Sozialdemokraten des Städtedreiecks für ihre Bereitschaft: „Unser Land braucht eine verlässliche Grundlage für Investitionen in Erneuerbare Energien. Heute getroffene falsche Investitionsentscheidungen binden langfristig Kapital, das dann für Investitionen in Erneuerbare Energien und Energieeffizienz fehlt. Durch Laufzeitverlängerungen wird die dringend notwendige Modernisierung der Energieversorgung verzögert und tausende Arbeitsplätze gefährdet.“ untermauerte er die Bedeutung dieser Petition.
Er freute sich über das Engagement seiner jungen SPD-Genossen und wünschte ihnen weiterhin viel Kraft und Erfolg für ihre Arbeit.