Florian Pronold besucht Berufsschule Vilshofen
Nachdem im Mai insgesamt 45 Glaserinnen und Glaser im Rahmen ihrer Abschlussfahrt zu einem Besuch in den Bundestag vom Bundestagsabgeordneten und Landesvorsitzenden der Bayern SPD Florian Pronold eingeladen wurden, stattete der Politiker im Gegenzug am Montag der Berufsschule Vilshofen einen Besuch ab.Ziel dieses Besuchs war es, sich vor Ort einen Einblick in die berufliche Bildung, besonders auch in das Vilshofener Modell von Profil 21 zu verschaffen.
Bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Schulkantine mit dem Schulleiter der beruflichen Schulen Vilshofen OStD Klaus Müller, seiner Stellvertreterin StDin Christa Jungwirth und den Mitarbeitern der Schulleitung StD Georg Bachmeier und StD Hans- Christian Lehner wurde dem Politiker zunächst die Schule mit den verschiedenen Fachbereichen und den möglichen Schulabschlüssen vorgestellt. Pronold zeigte sich dabei von der Vielfalt der Fachrichtungen, von der Atmosphäre der Schule und der Vitalität der Visionen angetan. Sehr genau hörte er den Ausführungen zum neuen Schulversuch „Berufsschule plus“ zu. Dort können Schüler mit Mittlerem Schulabschluss, die eine Lehre oder das zweite Lehrjahr beginnen, oder die in eine Berufsfachschule eintreten, durch Zusatzunterricht die Fachhochschulreife erwerben. Im kommenden Schuljahr seien noch Plätze frei, führte der Schulleiter aus. Wichtig sei es, so Pronold, die Stellung der beruflichen Schulen zu stärken, schließlich seien gut ausgebildete Fachkräfte und gut ausgestattete Berufsschulen die Grundlage einer funktionierenden Wirtschaft. Im weiteren Gesprächsverlauf wurden auch Probleme angesprochen. So bemängelte Schulleiter Müller trotz sehr guter Bedingungen, das Fehlen einer Berufs- bzw. Fachoberschule am Standort Vilshofen.
Zum Abschluss besichtigte der Politiker den historischen Salzstadel und die derzeit darin ausgestellten Gesellenstücke der Glaser. Für das nächste Schuljahr zeigte sich Pronold für einen weiteren Besuch bereit, um im Rahmen eines Projekttages mit den Schülerinnen und Schülern der Berufsschule diskutieren zu können.