Bartholomä Dult in Aufhausen mit Florian Pronold

2010-08-29 AufhausenAufhausen 29.8.2010. Über tausend Besucher im Festzelt wollten den Landesvorsitzenden Florian Pronold reden hören. Es ist gute Tradition, dass im Rahmen der Bartholomä Dult auch Politiker zu Wort kommen. Immer abwechselnd organisiert von der örtlichen CSU bzw. SPD. In diesem Jahr waren wieder die Sozialdemokraten an der Reihe. Florian Pronold ging in seiner Rede auf den schlechten Zustand der schwarz-gelben Koalition ein: „Die Streiten wie die Kessleflicker“, so Pronold, „aber am Schluß würden nicht die Bürger profitieren sondern nur die Hoteliers und Lobbyisten.“

Sauer stößt Florian Pronold noch immer das Landesbank Desaster in Bayern auf. Während in Kärnten die Studenten mit bayerischem Geld studieren, müssen hiesige Studenten Gebühren zahlen. „Wer so einen Mist baut wie die bayerische Staatsregierung, der sollte zurücktreten“, verlangte Pronold. Vehement trete er für einen Spekulationssteuer ein. „Man muss Spekulanten und Einkommensmillionäre zur Kasse bitten und nicht Rentner, Einkommensschwache und normale Leute“, sagte Pronold unter großem Beifall.

Der Aufhausener SPD-Ortsvorsitzende Hubert Wittmann übergab Florian Pronold abschließend einen Geschenkkorb mit Produkten aus der Region. Mit anerkennenden und dankbaren Worten – „er hat einiges angesprochen, was auch mich angesprochen hat“ – verabschiedete zudem Bürgermeister Jurgovsky den prominenten Politiker.