Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
Die SPD-Bundestagsfraktion unterstützt die Forderungen der Gewerkschaften nach gleichem Lohn für Leiharbeitnehmerinnen und -arbeitnehmer. Unter dem Motto „Arbeit – fair und sicher“ hatten sich am vergangenen Mittwoch mehrere hundert Gewerkschafter und Politiker in Berlin versammelt, um für eine neue Ordnung für Arbeit und für die Gleichbehandlung von Leiharbeitskräften zu demonstrieren. Auch Florian Pronold unterstützte diese Aktion.
Die Aktionen der Gewerkschaften kommen genau zum richtigen Zeitpunkt: In den Hartz-IV-Verhandlungen hat die SPD gegen den Widerstand von Union und FDP einen Mindestlohn für die Leiharbeit durchgesetzt. Beim Thema „gleiche Bezahlung“ von Leiharbeitskräften und Stammbelegschaften scheiterte eine Einigung allerdings an der Blockade von Schwarz-Gelb. CDU/CSU und insbesondere die FDP haben damit erneut unter Beweis gestellt, dass ihnen die Interessen der Leiharbeitslobby wichtiger sind als die Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
Deutlich wird dies auch am schwarz-gelben Gesetzentwurf zur Leiharbeit, der diese Woche im Bundestag beraten wurde. Die Koalition setzt damit notwendige EU-Vorgaben um. Wirksame Maßnahmen zur Bekämpfung des Missbrauchs in der Leiharbeit sucht man allerdings vergebens.
Mit dem Antrag der SPD-Fraktion zur Leiharbeit, der diese Woche ebenfalls im Bundestag debattiert wurde, geben die Sozialdemokraten den Arbeitnehmern wie den protestierenden Gewerkschaftern das klare Signal: Wir stellen uns gegen Lohndumping und den Austausch von Stammbelegschaften durch geringer entlohnte und schlechter abgesicherte Beschäftigung. Wir wollen sichere und fair bezahlte Arbeit. Dazu gehören der Mindestlohn und „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“.
Weitere ausführliche Informationen finden sich in einer Kompaktinfo zur Leiharbeit der SPD-Bundestagsfraktion (PDF, 718 KB).
Quelle: SPD-Bundestagsfraktion.