SPD- 25 Jahre gegen Atomkraft

1986 hat die SPD auf dem Parteitag in Nürnberg den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. 1998 wurde der Atomausstieg im rot-grünen Koalitionsvertrag fixiert. Bereits zwei Jahre später hat die rot-grüne Bundesregierung gemeinsam mit den Energiekonzernen den Konsens über den Ausstieg aus der Atomenergie ausgehandelt. 2002 wurde der Atom-Konsens mit der Novelle des Atomgesetzes umgesetzt. Und im Koalitionsvertrag von 2005 haben auf unseren Druck erstmals auch CDU und CSU den Atomausstieg akzeptiert.

Am 14. Juni 2000 hat die Regierung Schröder mit maßgeblicher Beteiligung von Frank-Walter Steinmeier den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie erreicht. In langwierigen Verhandlungen mit den Betreibern der Atommeiler konnte ein Konsens erzielt werden. Dieser Atomkonsens legt die noch zu produzierenden Strommengen und damit die Laufzeiten eines jeden einzelnen Atomkraftwerkes fest.

Anlässlich der aktuellen Diskussion um die Kernenergie hat die SPD-Bundestagsfraktion die Kompakt-Info „Atomausstieg durchsetzen“ (PDF, 1,1 MB) aus dem Jahr 2010 neu aufgelegt:

Quelle: SPD-Bundestagsfraktion