Florian Pronold besucht die Firma Leeb

Landau, 21.7.11. Beeindruckt zeigte sich der Bundestagsabgeordnete und Landesvorsitzender der BayernSPD Florian Pronold beim Besuch der Firma Leeb in Landau von der Selbstfahrspritze PT 270. Zusammen mit Mitgliedern des Landauer Stadtrates und der Kreistagsfraktion der SPD war er am letzten Donnerstag Gast in Landau. Geschäftsfürher Theodor Leeb und der Leiter des Controlling Johann Huber erläuterten zunächst die Firmengeschichte. In dritter Generation beschäftigt sich die Firma Leeb nun schon mit Landmaschinen und hat mit der Selbstfahrspritze PT 270 ein innovatives Produkt für Großbetriebe zu bieten. Interessiert folgten die Besucher den technischen Ausführungen von Herrn Leeb und zeigten sich beeindruckt vom Gerät.

„Die Absatzmärkte befinden sich in Ostdeutschland und Osteuropa“, so Theodor Leeb. Zusammen mit der Firma Horsch gelingt auch der Vertrieb in diese Länder. Stolz ist man darauf, auf dem Weltmarkt gegen wesentlich größere Konkurrenten bestehen zu können. Besonders gern hörten die Landauer Stadträte, wie unkompliziert die Ansiedlung erfolgte. Florian Pronold lobte das Engagement des Mittelstands „In Frankreich wurde ich letztens gefragt, wie wir es geschafft haben, so gut durch die Krise zu kommen“, so Pronold und ergänzte, dass es gerade die innovative, mittelständische Struktur war, die uns so gut durch die weltweite Finanzkrise gebracht hat. Johann Huber kritisierte allerdings die Förderpraxis des Staates. 300.000 € an Fördergeldern habe die Firma Leeb nicht bekommen, nur weil der Landkreis Dingolfing-Landau durch BMW so gute Zahlen aufweise. Hier wünsche er sich mehr Flexibilität.

Ein weiterer Punkt sei die zunehmende Bürokratie, so Johanna Huber, die sich im Alltag als Hemmschuh erweist. Florian Pronold verwies darauf, dass dies an die Adresse der Berufsverbände gerichtet sei, nehme dies aber gerne als Anregung mit nach Berlin. Beim abschließendem Imbiß wurde auch noch das Thema Bildung und Altersteilzeit angesprochen. „Bei diesem Thema sind wir dran“, so Florian Pronold. „Wir müssen in Zukunft einen gleitenden Übergang von der Erwerbsarbeit in den Ruhestand hinkriegen.“ Erfreut zeigte sich Stadtrat Daniel Lang, dass die Firma Leeb auch Ausbildungsplätze für Mittel- und Förderschüler anbieten kann, denn so zum Schluß Theodor Leeb:“ Wir brauchen nicht nur Akademiker“.