Bundeswehrstandorte in Niederbayern: Kürzungen sind ein schwerer Fehler

Die Pläne des Bundesverteidigungsministers bei den niederbayerischen Bundeswehrstandorten über 1000 Dienstposten zu streichen sind fatal. Dies entspricht in seinen Auswirkungen der Schließung eines Standortes. Niederbayern benötigt nun dringender denn je Strukturhilfen zur Unterstützung um diesen Wegfall der Wirtschaftskraft bewältigen zu können. Diese massiven Kürzungen in Niederbayern wären nicht nötig gewesen, wenn die schwarz-gelbe Bundesregierung das Angebot des Münchner Oberbürgermeisters, Christian Ude, der zugunsten des ländlichen Raumes in München auf Standorte verzichten wollte, komplett angenommen hätte. Interessant ist die Tatsache, dass Seehofers und Ramsauers Heimatorte bzw. -regionen Ingolstadt und Bad Reichenhall so gut wie keine Kürzungen hinnehmen müssen. Damit wird deutlich, dass die Schlagworte „Aufsteigerregion“ oder „Vorrang-Region“ die Realität verkleistern.