Betreuungsgeld – Zeit für Umkehr und Buße.
„Die CSU ist frauenpolitisch im Mittelalter stehen geblieben. Mit dem Betreuungsgeld verschwendet sie Milliarden Euro um Kinder von Bildung und Frauen vom Arbeitsmarkt fernzuhalten. Aus der Wirtschaft, der Wissenschaft und sogar in den eigenen Reihen gibt es massiven Wiederstand gegen die Pläne für eine solche ,Herdprämie’. Es wäre besser, die CSU gibt diesen Irrsinn endgültig auf und investiert das gesparte Geld für den Ausbau der Kinderbetreuung. Damit kann die CSU ihre Versäumnisse in Bayern teilweise wiederwettmachen, denn in keinem anderen Flächenland gibt es so viel Nachholbedarf bei Kinderbetreuungseinrichtungen. Nur dann bekommen Mütter und Väter eine echte Wahlfreiheit, ob und wie sie Kinder und Beruf unter einen Hut bringen. Rechtzeitig vor Ostern hat die CSU die Chance, Umkehr und Buße zu praktizieren.
„Mit Millionengeschenken für reiche Erben am Starnberger See sind sie schnell bei der Hand. Aber wenn es um die Hilfen für tausende von Verkäuferinnen geht, zeigt die schwarzgelbe Regierung in Bayern ihr wahres Gesicht. Es ist an Peinlichkeit nicht zu überbieten, dass Horst Seehofer erst Hilfe in Aussicht stellt und sich anschließend vom Koalitionspartner FDP am Nasenring durch die Manege ziehen lässt. Schwarzgelb streitet wie immer, die Zeche zahlen die 11000 Verkäuferinnen, die jetzt ihre Arbeit verlieren werden.
Zur Einbringung des Antrags der SPD-Bundestagsfraktion „Für einen neuen Infrastrukturkonsens“ erklärt der Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Florian Pronold:
