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	<title>Florian Pronold &#187; Eigene Texte</title>
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	<description>Landesvorsitzender der BayernSPD und Mitglied des Deutschen Bundestags</description>
	<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 11:39:00 +0000</pubDate>
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		<title>Florian Pronold</title>
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		<title>Plattform Zukunftsdialog ist online</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 10:54:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Staude</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 13.01.2012 ist die Beteiligungsplattform „Zukunftsdialog online“ gestartet. Bürgerinnen und Bürger, Experten und Organisationen können im Internet aktiv an der Arbeit der SPD-Bundestagsfraktion „Projekt Zukunft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 13.01.2012 ist die <a href="https://zukunftsdialog.spdfraktion.de/">Beteiligungsplattform „Zukunftsdialog online“</a> gestartet. Bürgerinnen und Bürger, Experten und Organisationen können im Internet aktiv an der Arbeit der <abbr title="Sozialdemokratische Partei Deutschland">SPD</abbr>-Bundestagsfraktion „Projekt Zukunft &#8211; Deutschland 2020&#8243; mitwirken. Die <abbr title="Sozialdemokratische Partei Deutschland">SPD</abbr> ist die erste Fraktion im Bundestag, die eine solche Dialog- und Beteiligungsplattform im Internet anbietet. Weitere Informationen finden sich in dem <a href="http://www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_datei/0,,15569,00.pdf">Faltblatt Zukunftsdialog</a>.  </p>]]></content:encoded>
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		<title>Verkehrssicherheit hat Vorrang</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 13:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Staude</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Europa strebt an, die Zahl der Verkehrstoten bis 2020 um 50 Prozent zu reduzieren. Der voraussichtliche Anstieg der Verkehrstotenzahl im Jahr 2011 in Deutschland um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Europa strebt an, die Zahl der Verkehrstoten bis 2020 um 50 Prozent zu reduzieren. Der voraussichtliche Anstieg der Verkehrstotenzahl im Jahr 2011 in Deutschland um rund sieben Prozent auf annähernd 3900 Menschen ist ein Alarmzeichen. Politisches Handeln zur Stärkung der Präventionsarbeit als auch konkrete Maßnahmen zur Verringerung der Unfallursachen sind nötig. Der <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/057/1705772.pdf">Antrag der <abbr title="Sozialdemokratische Partei Deutschland">SPD</abbr>-Fraktion „Sicher durch den Straßenverkehr &#8211; Für eine ambitionierte Verkehrssicherheit“ </a>verfolgt dieses Ziel.</p>
<p><span id="more-1534"></span></p>
<p>In Zukunft muss die erfolgreiche Präventionsarbeit durch viele Ehrenamtliche auf gesicherter finanzieller Grundlage bleiben. <abbr title="Sozialdemokratische Partei Deutschland">SPD</abbr>-Anträge zu einer notwendigen inflationsbedingten Anhebung des Präventionsmitteletats haben die Koalitionsfraktionen gegen besseres Wissen in den Haushaltsberatungen 2012 abgelehnt.</p>
<p>Die <abbr title="Sozialdemokratische Partei Deutschland">SPD</abbr>-Bundestagsfraktion kritisiert Verkehrsminister Ramsauer, der bei der Erarbeitung des Verkehrssicherheitsprogramms 2011 die Fachpolitikerinnen und Fachpolitiker des Parlaments ignoriert hat. Darüber hinaus missachtete der Minister Expertenvorschläge seines Wissenschaftlichen Beirates zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Weder die Empfehlung für ein allgemeines Alkoholverbot in Deutschland, noch den Vorschlag für eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen greift der Minister auf. Anstelle der immer wiederkehrenden PKW-Mautdiskussion hätte Dr. Ramsauer bei diesen wichtigen Themen seine Verantwortung als Verkehrsminister wahrnehmen müssen.</p>
<p>Quelle: <abbr title="Sozialdemokratische Partei Deutschland">SPD</abbr>-Bundestagsfraktion, 19.01.2012</p>]]></content:encoded>
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		<title>SPD-Gesetzentwurf zur Bekämpfung der Abgeordnetenbestechung</title>
		<link>http://florianpronold.de/2012/01/18/spd-gesetzentwurf-zur-bekampfung-der-abgeordnetenbestechung.html</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 13:21:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Staude</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschland ist eines der wenigen Länder, in dem die Bestechung von Abgeordneten nicht strafbar ist. Die SPD unternimmt im Bundestag einen Vorstoß zur Bekämpfung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland ist eines der wenigen Länder, in dem die Bestechung von Abgeordneten nicht strafbar ist. Die <abbr title="Sozialdemokratische Partei Deutschland">SPD</abbr> unternimmt im Bundestag einen Vorstoß zur Bekämpfung der Bestechung von Abgeordneten. Ziel ist es, durch eine genaue und juristisch einwandfreie Regelung, den Tatbestand der Abgeordnetenbestechung endlich so zu definieren, dass Korruptionsbekämpfung effektiv möglich wird. Bislang war dieser Tatbestand nur in Form eines direkten Ämterkaufes strafbar, da nur in diesem Fall eine tatsächliche Rechtsverletzung (Freiheit des Mandates) vorlag. Durch die Neufassung des Korruptionsbegriffes, als Ausführung bzw. Unterlassung einer konkreten Handlung im Zusammenhang mit dem Mandat, welche durch die Annahme oder das Versprechen von Vorteilen durch Dritte beeinflusst wird, soll Bestechung von Abgeordneten verfolgt werden können. Im <abbr title="Sozialdemokratische Partei Deutschland">SPD</abbr>-Gesetzentwurf ist ein Strafrahmen von bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe vorgesehen. Im Umkehrschluss soll auch der Versuch, einen Mandatsträger zu bestechen, unter Strafe gestellt werden. Durch diesen <abbr title="Sozialdemokratische Partei Deutschland">SPD</abbr>-Gesetzentwurf würde endlich eine elementare Lücke in der deutschen Gesetzgebung geschlossen. Bereits 2006 konstatierte der Bundesgerichtshof in einem Urteil, dass in dieser Frage dringender Handlungsbedarf besteht. Bislang scheiterte jedoch eine konsequente Umsetzung am Widerstand der Union, die bereits zu Zeiten der Großen Koalition die Verabschiedung eines Gesetzesentwurfs in dieser Frage verhinderte. Die schwarz-gelbe Regierungskoalition muss nun Farbe bekennen, ob sie den Kampf gegen die Korruption aufzunehmen und so dem Bürger wieder ein Stück Vertrauen in die Politik zurückgeben will.</p>
<p>Weitere Informationen auf der <a href="http://www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_dok/0,,59750,00.html">Homepage der <abbr title="Sozialdemokratische Partei Deutschland">SPD</abbr>-Bundestagsfraktion</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Konzept Bürgerbeteiligung bei Infrastrukturvorhaben</title>
		<link>http://florianpronold.de/2011/12/20/konzept-burgerbeteiligung-bei-infrastrukturvorhaben.html</link>
		<comments>http://florianpronold.de/2011/12/20/konzept-burgerbeteiligung-bei-infrastrukturvorhaben.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 14:05:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Staude</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Die SPD-Bundestagsfraktion hat am 13.12.2011 ein umfangreiches Konzept zur Bürgerbeteiligung und Planungsbeschleunigung bei Infrastrukturvorhaben beschlossen. Dies ist ein erstes Ergebnis des Projekts „Infrastrukturkonsens“. Wir übernehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <abbr title="Sozialdemokratische Partei Deutschland">SPD</abbr>-Bundestagsfraktion hat am 13.12.2011 ein umfangreiches <a href="http://www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_datei/0,,15552,00.pdf">Konzept zur Bürgerbeteiligung und Planungsbeschleunigung bei Infrastrukturvorhaben</a> beschlossen. Dies ist ein erstes Ergebnis des Projekts „Infrastrukturkonsens“. Wir übernehmen damit bei einem wichtigen Thema eine Vorreiterrolle, denn wir sind die ersten, die auf Bundesebene zum Thema Bürgerbeteiligung nicht nur Lippenbekenntnisse abgeben, sondern ein konkretes Konzept vorlegen. </p>
<p>Bürgerbeteiligung ist in vielen Wahlkreisen ein Thema. Vor Ort gibt es den Wunsch von Bürgerinnen und Bürgern beim Bau von Infrastruktur (zum Beispiel beim Straßenbau oder bei Energieleitungstrassen) besser und vor allem frühzeitiger beteiligt zu werden. Zugleich gibt es verbreiteten Unmut über die Länge von Planungsverfahren. Die <abbr title="Sozialdemokratische Partei Deutschland">SPD</abbr>-Bundestagsfraktion hat das <a href="https://infrastruktur.zukunftsdialog.spdfraktion.de/instance/infrastruktur">Konzept online zur Diskussion</a> gestellt. Hier können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger, insbesondere auch diejenigen, die sich im Rahmen von Bürgerinitiativen engagieren, mit Verbesserungsvorschlägen <a href="https://infrastruktur.zukunftsdialog.spdfraktion.de/instance/infrastruktur">einbringen</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Dröscher Preis: Bronze für den AK Labertal</title>
		<link>http://florianpronold.de/2011/12/16/droscher-preis-bronze-fur-den-ak-laabertal.html</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 11:57:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Staude</dc:creator>
				<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Den mit 1000 Euro dotierten dritten Platz belegte der SPD Arbeitskreis Labertal mit dem Projekt „Wider das Vergessen – Zivilcourage heute“. Ruth Müller, Kreisvorsitzende und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://florianpronold.de/wp-content/uploads/2011/12/Pinnwand-125x125.jpg" alt="Florian Pronold am Stand des AK Labertal auf dem Bundesparteitag" width="125" height="125" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1505" />Den mit 1000 Euro dotierten dritten Platz belegte der <a href="http://www.spd-labertal.de/index.php?nr=40741&#038;menu=1"><abbr title="Sozialdemokratische Partei Deutschland">SPD</abbr> Arbeitskreis Labertal</a> mit dem Projekt „Wider das Vergessen – Zivilcourage heute“. Ruth Müller, Kreisvorsitzende und stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises Labertal: „Ich freue mich über die Würdigung unseres langjährigen Engagements. Wir werden auch weiter für unsere Werte Demokratie, Freiheit und Zivilcourage eintreten.“ Der Arbeitskreis engagiert sich bereits seit 2008 gegen rechtsradikale Tendenzen in der Region. Gemeinsam mit 14 Ortsvereinen werden so Schülerinnen und Schüler über Rechtsextremismus informiert und Kultur aufs Land gebracht. Nicht vergessen will man dabei aber auch, dass es neben vielen Mitläufern im Dritten Reich auch einige Widerständler in der Region gab. Mit der historischen Themenreihe „Der kleine Widerstand im Labertal“ wird an den Mut dieser einfachen Bürgerinnen und Bürger erinnert. </p>
<p><span id="more-1504"></span></p>
<p>Benannt ist der Preis nach dem verstorbenen ehemaligen Bundesschatzmeister der <abbr title="Sozialdemokratische Partei Deutschland">SPD</abbr>, Landtagsabgeordneten und Europäer, Wilhelm Dröscher, der in seinem Wahlkreis „der gute Mensch von Kirn“ genannt wurde. Dieser Preis hält sein Wirken und sein politischen Anliegen in der <abbr title="Sozialdemokratische Partei Deutschland">SPD</abbr> lebendig. Die vielfältigen Aktionen und Initiativen sollen nicht im Verborgenen blühen, sondern einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Beispiele und Ideen sollen anderen innerhalb und außerhalb der <abbr title="Sozialdemokratische Partei Deutschland">SPD</abbr> Anregungen und Mut zum Nachmachen geben.</p>
<p>Den mit 1500 Euro dotierten zweiten Platz belegte das integrative Theaterprojekt „Die Fremde und der König“, welches von der Stiftung Jugend fragt e.V. ins Leben gerufen wurde. Die Produktion führt über 80 Jugendliche aus sechs verschiedenen Schulen, einem Betrieb und der polnischen Partnerstadt Opole zusammen und wurde über ein halbes Jahr hin von Profikünstlern erarbeitet. „Wie die Jugendlichen dabei über sich hinauswachsen, Großartiges leisten und ohne Zwang Integration über viele Grenzen hinweg einüben, ist faszinierend. Fast so etwas wie ein Modell für unsere zukünftige Gesellschaft“, schwärmt Projektleiterin Gudrun Rihl vom <abbr title="Sozialdemokratische Partei Deutschland">SPD</abbr>-Ortsverein Ingolstadt Mitte. Die Arbeit der Stiftung Jugend fragt e. V. ist maßgeblich von zwei <abbr title="Sozialdemokratische Partei Deutschland">SPD</abbr>-Mitgliedern des <abbr title="Sozialdemokratische Partei Deutschland">SPD</abbr>-Ortsvereins Ingolstadt Mitte geprägt. „Die Fremde und der König“ ist bereits das 6. Theaterprojekt. </p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Keine ausreichende Antwort auf die Krise</title>
		<link>http://florianpronold.de/2011/12/16/keine-ausreichende-antwort-auf-die-krise.html</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 10:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Staude</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die auf dem Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der Eurozone in Brüssel erzielten Ergebnisse sind unbefriedigend. Die getroffenen Absichtserklärungen geben keine Antwort darauf, wie der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die auf dem Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der Eurozone in Brüssel erzielten Ergebnisse sind unbefriedigend. Die getroffenen Absichtserklärungen geben keine Antwort darauf, wie der derzeitigen Krise kurzfristig entgegen getreten werden muss. Weiterhin wird ignoriert, dass die Krise zu einem erheblichen Teil auf gravierende Fehlentwicklungen an den Finanzmärkten und grundlegende wirtschaftliche Ungleichgewichte zurückzuführen ist. Doch trotz ausbleibender Erfolge der Fixierung auf Haushaltskonsolidierung beharrt die Bundesregierung auf ihren Plänen. Ziel ist nicht die Schaffung einer Finanzunion, sondern lediglich einer Sanktionsunion. Die <abbr title="Sozialdemokratische Partei Deutschland">SPD</abbr>-Bundestagsfraktion hat in einem <a href='http://florianpronold.de/wp-content/uploads/2011/12/Antrag-der-SPD-Fraktion.pdf'>Antrag (PDF, 51 KB)</a> ihre Alternative zu Schwarz-Gelb beschrieben. </p>
<p><span id="more-1500"></span></p>
<p>Mittelfristig ist eine engere Abstimmung unter den Mitgliedern der Währungsunion notwendig als bisher vereinbart – das dringende Refinanzierungsproblem von mittlerweile mehreren Staaten und vielen Banken ist jedoch immer noch ungelöst. Wenn nicht die EZB eine noch stärkere Rolle als bisher übernehmen soll, dann ist die Sicherheit von Staatsanleihen auf andere Art und Weise herzustellen. – Doch dazu fehlt Bundeskanzlerin Merkel der Mut. Die Krise wird sich weiter verschärfen.</p>
<p>Die Entscheidung Großbritanniens, einer Änderung der bestehenden Verträge nicht zuzustimmen, war erwartbar. Die in der Erklärung der Staats- und Regierungschefs der Eurozone getroffene Vereinbarung, dass neue Regeln im Eurowährungsgebiet in einem zwischenstaatlichen Vertrag aufgenommen werden sollen, kann sich jedoch als problematisch erweisen. Unklar ist, wie die Kompatibilität zwischen einem intergouvernementalen Vertrag und den europäischen Verträgen hergestellt werden kann. Die Regelung in einem internationalen Vertrag schwächt die Gemeinschaftsmethode. In diesem Zusammenhang bleibt vor allem ungeklärt, wie die europäischen Institutionen, Europäische Kommission und Europäisches Parlament, aber auch die nationalen Parlamente in die Verhandlungen und die Durchführung des Vertrages einbezogen werden sollen. Nur ein gemeinschaftliches, demokratisches legitimiertes Vorgehen ist hier akzeptabel!</p>
<p>Eine Antwort auf eine langfristige Perspektive bleiben die Regierungschefs nach wie vor schuldig. Vor allem fehlen konkrete Ideen für Wachstumsimpulse. Ohne wirtschaftliches Wachstum bleibt die Haushaltskonsolidierung ein aussichtsloses Unterfangen.</p>
<p>Die Koordinierung von Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik ist in einer Währungsunion notwendig. Diese Koordinierung muss allerdings mehr enthalten, als die von Bundeskanzlerin Merkel und Staatspräsident Sarkozy vorgeschlagene Sanktionsunion. Zudem ist noch völlig unklar, wie die verabredeten quasi automatischen Sanktionen überhaupt funktionieren sollen.</p>
<p>Anstatt Antworten auf zentrale Fragen zu geben, bleibt vieles im Nebulösen:</p>
<p>- Den Rettungsfonds ESM vorzuziehen ist eine sozialdemokratische Forderung und ein im Interesse Europas notwendiges und auch hilfreiches Signal. Wie die parallele Laufzeit zwischen EFSF und ESM gestaltet werden soll, bleibt allerdings offen. Es gibt auch keinen Vorschlag zur Fortentwicklung des ESM zu einem echten Europäischen Währungsfonds (EWF).</p>
<p>- Der Rettungsfonds ESM muss glaubhaft seine Stabilisierungsrolle übernehmen können. Das ist bisher nicht gewährleistet.</p>
<p>- Erneut wird die derzeitig wichtige Rolle der EZB verschwiegen.</p>
<p>- Die Entscheidung über Gemeinschaftsanleihen bzw. Eurobonds ist auf Juni 2012 vertagt worden. Spätestens bis zu diesem Zeitpunkt sollen Ratspräsident Van Rompuy, der Vorsitzende der Eurogruppe Juncker und<br />
Kommissionspräsident Barroso einen entsprechenden Bericht vorlegen.</p>
<p>- Mit dem Verzicht auf die Beteiligung der Gläubiger ist die Bundeskanzlerin hinter bereits bestehende Vereinbarungen zurückgeblieben.</p>
<p>- Die nationalen Notenbanken sollen dem IWF insgesamt 200 Mrd. Euro bereitstellen. Durch diesen Vorschlag sollen über den Umweg IWF die Hilfen für einzelne Staaten erweitert werden. Zu prüfen ist, ob dies im Widerspruch zum bestehenden Haftungsrahmen liegt, den Deutschland eingegangen ist.</p>
<p>Der Deutsche Bundestag muss in jedem Fall umgehend und umfassend in die weiteren Schritte einbezogen werden, damit er seine Integrationsverantwortung in vollem Umfang wahrnehmen kann.</p>
<p>Quelle: <abbr title="Sozialdemokratische Partei Deutschland">SPD</abbr>-Bundestagsfraktion, Dezember 2011.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Investitionsrahmenplan Verkehr: CSU verhindert Investitionen in Niederbayern</title>
		<link>http://florianpronold.de/2011/12/16/investitionsrahmenplan-2011-2015.html</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 09:43:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helge Staude</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 15.12.2011 hat Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer den neuen Investitionsrahmenplan 2011-2015 (PDF, 4,45 MB) vorgestellt. Der Minister verkündet neue Transparenz und führt gleichzeitig die Bürgerinnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://florianpronold.de/wp-content/uploads/2011/10/Pronold__0854_web-125x125.jpg" alt="Florian Pronold" title="Florian Pronold" width="125" height="125" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1394" /> Am 15.12.2011 hat Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer den neuen <a href='http://florianpronold.de/wp-content/uploads/2011/12/Investitionsrahmenplan-2011-2015.pdf'>Investitionsrahmenplan 2011-2015 (PDF, 4,45 MB)</a> vorgestellt. Der Minister verkündet neue Transparenz und führt gleichzeitig die Bürgerinnen und Bürger hinters Licht. Der neue Investitionsrahmenplan 2011-2015 ist eine unterfinanzierte Wunschliste. Sie ist nicht transparent. Der Minister führt eine neue Kategorie „Weitere wichtige Vorhaben“ ein, deren Projekte bis 2015 definitiv nicht umgesetzt werden. Trotzdem werden sie in dem neuen Investitionsrahmenplan 2011 bis 2015 aufgeführt. </p>
<p><span id="more-1497"></span></p>
<p>Der neue Investitionsrahmenplan ist keine ehrliche Planung der Investitionen für die nächsten fünf Jahre. Er dokumentiert lediglich, dass Bundesverkehrsminister Ramsauer finanziell am Ende ist und den bestehenden Bedarf nicht mehr decken kann. Die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland können leider sicher sein, dass viele im neuen Investitionsrahmenplan genannten Projekte nicht kommen werden. </p>
<p>Beim Bundesverkehrsminister fallen Reden und Handeln auseinander. Er kündigt neue Prioritäten bei den Investitionen in die Verkehrswege an und bedient jedoch trotzdem lediglich regionale Interessen. Das ist der politische Preis für seine Wiederwahl als stellvertretender Vorsitzender der <abbr title="Christlich-Soziale Union">CSU</abbr> im Oktober 2011, die er sich mit weitreichenden Versprechen unter den Parteitagsdelegierten erkauft hat. Wir fordern klare Prioritäten bei Verkehrsprojekten mit nationaler Bedeutung. Sie müssen unabhängig von regionalen Interessen mittel- und langfristig finanziert werden.</p>
<p>Was bedeutet das für Niederbayern? Die Zahlen des Investitionsrahmenplans 2011-2015 zeigen deutlich, die <abbr title="Christlich-Soziale Union">CSU</abbr> verhindert in Niederbayern Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur. Ramsauer und Scheuer verraten ihre bayerische Heimat und wischen die Belange der Bürger einfach vom Tisch. Trotz vollmundiger Zusagen wurden wichtige Investitionen in Niederbayern nicht berücksichtigt. Keine niederbayerischen Verkehrsvorhaben sind prioritär eingestuft. Beispielsweise sind die Ortsumgehung Gumpersdorf und der vierspurige Ausbau der A 94 im Bereich Tutting-Pocking nur unter den weiteren Vorhaben zu finden. Damit wurden diese Projekte auf den St. Nimmerleinstag verschoben. Bevor unnötig Geld beim Donauausbau verschwendet und Ostbayern wieder mit Floskeln wie „Aufsteigerregion“ abgespeist wird, sollten endlich die versprochenen Investitionen getätigt werden.</p>]]></content:encoded>
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