3. Coronavirus-Pandemie: Die Situation in Bayern und in meinem Wahlkreis

01. April 2020

In Bayern wurde am 09. Dezember 2020 erneut der Katastrophenfall ausgerufen. Dieser ermöglicht der Bayerischen Landesregierung, schneller und weitreichender auf die aktuelle Entwicklung der Infektionszahlen im Freistaat zu reagieren. Im Folgenden finden Sie die aktuell gültigen Regelungen der bayerischen Landesregierung sowie Informationen zur Lage in meinem Wahlkreis. Die aktuellen Fallzahlen von Coronavirusinfektionen in Bayern finden Sie hier.

Aktuelles zu Corona in meinem Wahlkreis (Stand: 25. Januar 2021)

Die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Rottal-Inn ist unter 200 abgesunken (148 am 25. Januar).

  • Zur Lage des ÖPNV im Landkreis im Lockdown hat das Landratsamt eine Pressemitteilung veröffentlicht.
  • Hier finden Sie die aktuelle Corona-Verordnung für den Landkreis inklusive der Bereiche mit zusätzlicher Maskenpflicht.
  • Die Informationen zum Coronavirus-Testzentrum in Pfarrkirchen sowie über den Ablauf der Testungen finden Sie hier, alles über die Corona-Impfungen im Landkreis können Sie hier nachlesen. Seit dem 10. Januar können sich die Bürgerinnen und Bürger zentral online für die Impfung registrieren lassen.
  • Informationen zur Verteilung von FFP2-Masken an Bedürftige finden Sie hier.

Im Landkreis Dingolfing-Landau ist die 7-Tages-Inzidenz weiter leicht abgesunken (70 am 25. Januar) - seit dem 19. Januar entfällt die 15km-Regelung.

  • Im Landkreis können sich die Bürgerinnen und Bürger online für Corona-Tests anmelden. Informationen dazu finden Sie hier.
  • Hier finden Sie Informationen zum Impfzentrum Dingolfing-Landau - dort sind zudem die Kontaktdaten für die Vereinbarung von Impfterminen hinterlegt. In einer Pressemitteilung vom 25. Januar 2021 informiert das Landratsamt darüber, dass ab sofort die Anmeldung zur Corona-Impfung online möglich ist.
  • Hier finden Sie Informationen zum Stand der Impfungen und der Verteilung der FFP2-Masken an Bedürftige.

Aktuelle Regelungen in Bayern (Stand: 20. Januar 2021 [Datum der letzten Änderung der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung])

In einem FAQ zu den bayerischen Corona-Maßnahmen beantwortet die Landesregierung die häufigsten Fragen. Links zu den aktuell gültigen Verordnungen sowie die in Bayern allgemeingültigen Maßnahmen finden Sie unten aufgelistet. Jeder Landkreis kann darüber hinaus zusätzlich geltende Sonderregelungen erlassen - bitte informieren Sie sich hierzu tagesaktuell auf den jeweiligen Webseiten der Landratsämter.

Aktuelle gültige Verordnungen/Regelungen

Bayerische Corona-Impfstrategie

Ausführliche Informationen zum generellen Ablauf der Corona-Impfungen in Bayern sowie eine FAQ hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hier veröffentlicht. Hier finden Sie zudem Informationen zur Impfreihenfolge und darüber, welche Bevölkerungsgruppen aktuell geimpft werden.

  • Die Impfungen werden in 99 über ganz Bayern verteilten Impfzentren durchgeführt, auch ist der Einsatz von mobilen Impfteams z.B. für bettlägerige Personen möglich.
  • Die Zuständigkeit der Impfzentren richtet sich nach der Postleitzahl Ihrer Wohnanschrift. Hier können Sie mit Ihrer Postleitzahl das für Sie zuständige Impfzentrum heraussuchen.
  • Die Anmeldung für die Impfung müssen Sie im zuständigen Impfzentrum selbst vornehmen, einzelne Landkreise/Impfzentren laden zudem schriftlich ein oder bieten Online-Anmeldeformulare an. Seit dem 25. Januar 2025 ist es möglich, Termine zentral über www.impfzentren.bayern.de für alle Impfzentren zu vereinbaren.

Allgemeine Ausgangsbeschränkung

Das Verlassen der Wohnung ist nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt:

  • Arbeit und Ausbildung
  • Teilnahme an Prüfungen
  • medizinische Versorgung
  • Versorgungsgänge/Einkaufen, die Inanspruchnahme zulässiger Dienstleistungen (z.B. Physiotherapie)
  • Inanspruchnahme medizinischer, pflegerischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen
  • der Besuch eines anderen Hausstandes unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen
  • der Besuch von Lebenspartner/-innen, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen, es gilt die maximal erlaubte Personenanzahl
  • die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts
  • die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Menschen und Minderjährigen
  • die Begleitung Sterbender und die Teilnahme an Beerdigungen im engsten Familienkreis
  • Sport und Bewegung an der frischen Luft: alleine, mit Angehörigen des eigenen Hausstands sowie mit einem Angehörigen eines weiteren Hausstands, es gilt die maximal erlaubte Personenanzahl
  • die Versorgung von Tieren
  • Behördengänge
  • die Teilnahme an Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften
  • die Teilnahme an Versammlungen/Demonstrationen

Nächtliche Ausgangssperre

Von 21:00 bis 05:00 Uhr ist der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung untersagt, Ausnahmen:

  • medizinischer oder veterinärmedizinischer Notfall
  • Arbeit/Ausbildung
  • Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts
  • unaufschiebbare Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger
  • Begleitung Sterbender
  • Versorgung von Tieren
  • ähnlich gewichtige und unabweisbare Gründe

Weitere allgemeingültige Maßnahmen in Bayern

  • Abstandsgebot von 1,5 m
  • Physische Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigene Haushalts möglichst reduzieren, möglichst konstanter Personenkreis
  • Maskenpflicht:
    • ÖPNV (FFP2-Masken für alle über 15 Jahren), überregionaler und regionaler Bahnverkehr, Einzelhandel, Behörden u.ä.
    • immer dort, wo der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann
    • an Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte (insb. Flure, Fahrstühle, Kantinen, Eingangsbereiche)
    • am Arbeitsplatz, sofern der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann.
    • die jeweiligen Kreisverwaltungsbehörden können an stark frequentierten Orten eine zusätzliche Maskenpflicht im Freien anordnen
  • Der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum unter freiem Himmel an stark frequentierten Orten ist untersagt, die Orte werden von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde ausgewiesen.
  • die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden können ergänzende Maßnahmen erlassen
  • Im Falle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus und zur Kontaktermittlung im Rahmen von Hygiene- bzw. Schutzkonzepten dürfen Kontaktdaten dokumentiert werden (Name plus eine sichere Kontaktinformation wie Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse). Die Daten müssen wahrheitsgemäß angegeben werden und werden nach einem Monat wieder gelöscht.
  • Bei einer deutlichen Erhöhung des Inzidenzwerts innerhalb von sieben Tagen: Die zuständige Kreisverwaltungsbehörde muss im Einvernehmen mit der zuständigen Regierung weitergehende Anordnungen treffen.
  • Ab einem 7-Tages-Inzidenzwert von 200: touristische Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 km um den Wohnort/Wohngemeinde sind untersagt.
  • Ab einem 7-Tages-Inzidenzwert kleiner 50 und einer sinkenden Tendenz der Infektionszahlen: die zuständige Kreisverwaltungsbehörde kann im Einvernehmen mit der zuständigen Regierung erleichternde Abweichungen von den Maßnahmen zulassen
  • In ÖPNV und Einzelhandel ist das Tragen einer FFP2-Maske für alle ab 15 Jahren verpflichtend. Bei Kindern zwischen dem sechsten und dem 15. Geburtstag reicht eine Mund-Nasen-Bedeckung aus. Der Freistaat Bayern beschafft 2,5 Millionen FFP2-Masken und stellt diese Bedürftigen zur Verfügung. Sie werden über die Städte und Landkreise verteilt. Quelle: Bayerischer Rundfunk

Privater Aufenthalt im Freien

  • Nicht erlaubt: Grillen/Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen.
  • Beschränkung der Kontakte auf Angehörige des eigenen Hausstands sowie EINE weitere Person aus einem anderen Haushalt. Kinder im Alter von bis zu 3 Jahren werden nicht einberechnet.
  • Abweichend davon ist es erlaubt, Kinder aus maximal zwei Haushalten im Alter von bis zu 14 Jahren in festen familiär oder nachbarschaftlich organisierten Gruppen zu betreuen.
  • Ab einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 sind touristische Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 km um den Wohnort (= polit. Gemeinde/ab der Gemeindegrenze) verboten.

Privater Aufenthalt in Innenräumen

  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m, regelmäßiges Lüften.
  • Beschränkung der Kontakte auf Angehörige des eigenen Hausstands sowie EINE weitere Person aus einem anderen Haushalt. Kinder im Alter von bis zu 3 Jahren werden nicht einberechnet.
  • Abweichend davon ist es erlaubt, Kinder aus maximal zwei Haushalten im Alter von bis zu 14 Jahren in festen familiär oder nachbarschaftlich organisierten Gruppen zu betreuen.

Gastronomie

  • Gastronomiebetriebe, Kneipen, Bars, Cafés etc. sind geschlossen.
  • gestattet ist die Lieferung/Abholung und Mitnahme von Speisen für den Verzehr Zuhause.
  • Betriebskantinen werden geschlossen, wo immer die Arbeitsabläufe dies zulassen. Die für den Verzehr vor Ort geschlossenen Kantinen dürfen weiterhin Speisen und Getränke zum Mitnehmen anbieten.

Schulen/Unterricht

  • Die bayerischen Schulen sind für den Präsenzunterricht geschlossen. Für alle Schulen und Jahrgangsstufen werden Distanzlernangebote eingerichtet.
  • Maskenpflicht auf dem gesamten Schulgelände.
  • Es wird eine Notbetreuung für Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 6, Kinder mit Behinderungen und SuS an Förderschulen eingerichtet.
  • Für Abiturient/-innen sowie bei weiteren Schulformen und beruflichen Schulen mit Abschlussprüfungen in 2021 kann das zuständige Staatsministerium ab dem 01. Februar 2021 Wechselunterricht zulassen.

Gottesdienste/Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften

  • Gottesdienste sind vom generellen Veranstaltungsverbot ausgenommen und dürfen stattfinden
  • die Anzahl der erlaubten Plätze/Teilnehmenden ist vom generellen Mindestabstand von 1,5 m abhängig
  • Gottesdienste, die den Charakter von Großveranstaltungen erreichen, sind untersagt
  • 1,5 m Mindestabstand zwischen Personen, die nicht demselben Hausstand angehören
  • Maskenpflicht
  • Gemeindegesang ist untersagt
  • die jeweilige Glaubensgemeinde muss ein individuelles Infektionsschutzkonzept vorlegen können
  • Bei Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften, wo eine hohe Besucherzahl erwartet wird, die zur Auslastung der Kapazitäten führen könnten, besteht Anmeldungspflicht.
  • Werden mehr als zehn Teilnehmende bei Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften erwartet, muss dies mindestens 48 Stunden vor der Veranstaltung bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde angezeigt werden, sofern der Behörde kein Infektionsschutzmaßnahmenkonzept vorliegt.

Einzelhandel

  • Die Öffnung von Ladengeschäften des Einzelhandels ist untersagt. Ausgenommen ist der Lebensmittelhandel einschließlich: Direktvermarktung, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken & Sparkassen, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, der Verkauf von Presseartikeln, Tierbedarf und Futtermittel sowie der Verkauf von Weihnachtsbäumen.
  • Mindestabstand von 1,5 m muss eingehalten werden; maximal 1 Person je 10 m² Verkaufsfläche für die ersten 800 m² der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 m² für den 800 m² übersteigenden Teil der Verkaufsfläche.
  • bei Einkaufszentren bemisst sich die insgesamt zulässige Zahl an Kunden nach der Gesamtfläche des Einkaufszentrums
  • Maskenpflicht (FFP2-Masken) für Personal, Kunden und ihre Begleitpersonen. Sofern in Kassen- und Thekenbereichen ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist (z.B. durch Plexiglasabtrennungen) entfällt die Maskenpflicht (nur dort) für das Personal.
  • Im Einzelhandel ist das Tragen einer FFP2-Maske für alle ab 15 Jahren verpflichtend. Bei Kindern zwischen dem sechsten und dem 15. Geburtstag reicht eine Mund-Nasen-Bedeckung aus.
  • Die Maskenpflicht gilt:
    • in Verkaufsräumen
    • auf dem Verkaufsgelände
    • in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen
    • auf den zugehörigen Parkplätzen
  • Die Abholung vorbestellter Waren in Ladengeschäften ist unter folgenden Voraussetzungen möglich:
    • das Tragen einer FFP2-Maske
    • die Ladengeschäfte müssen darauf achten, dass z.B. durch gestaffelte Zeitfenster für die Abholung Menschenansammlungen vermieden werden

Märkte

  • Die Märkte dürfen nur noch für den Verkauf von Lebensmitteln öffnen.
  • Maskenpflicht

Hochschulen, Universitäten

  • Präsenzveranstaltungen sind generell nicht gestattet.
  • Ausnahmen gelten für praktische und künstlerische Ausbildungsabschnitte, die besondere Räumlichkeiten (z.B. Labore) erfordern. Hier gilt: Mindestabstand und Maskenpflicht.
  • Wissenschaftliche Präsenzbibliotheken sind geschlossen.

Freizeit- und Kultureinrichtungen (Kultureinrichtungen, Museen, Zoos, Bibliotheken, Schwimmbäder etc.)

  • Einrichtungen und Institutionen, die der Freizeitgestaltung zugeordnet werden, werden komplett geschlossen (z.B. Kinos, Theater, Opernhäuser, Freizeitparks, Spielstätten, Saunen, Thermen, Fitnessstudios, Wellnesseinrichtungen, Museen, Zoos, Seilbahnen, Bordellbetriebe, Spielhallen, Clubs, Discos etc.)
  • Geschlossen sind ebenfalls Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen.
  • Die Abholung von bestellten Büchern und Medien in Bibliotheken ist zulässig. Die Bibliotheken müssen durch geeignete Maßnahmen wie z.B. gestaffelte Zeitfenster sicherstellen, dass es zu keinen Menschenansammlungen kommt.

Körpernahe Dienstleistungen

  • untersagt sind körpernahe Dienstleistungen wie sie in Tattoo-Studios, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Friseurläden oder ähnlichen Betrieben angeboten werden
  • weiterhin erlaubt sind medizinisch notwendige Behandlungen (Physio-, Ergo-, Logotherapie, Podologie/Fußpflege)

Private Veranstaltungen/Feiern

  • Veranstaltungen aller Art sind untersagt, Ausnahmen gelten nur für Gottesdienste und Demonstrationen.

Öffentliche Veranstaltungen aus dem Kunst- und Kulturbereich, Kinos

  • Veranstaltungen und öffentliche Festivitäten sind untersagt (betrifft z.B. Kinos, Theater, Opern etc.)
  • Ausnahmegenehmigungen können erteilt werden, sofern dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

Öffentliche Versammlungen/Demonstrationen

  • Im Freien: Mindestabstand von 1,5 m, ortsfest, Vermeidung von Körperkontakt, höchstens 200 Personen (damit ist die von der Versammlung ausgehende Infektionsgefahr auf ein vertretbares Maß beschränkt), Maskenpflicht.
  • Im Innenraum: gestattet für bis zu 100 Personen, FFP2-Maskenpflicht, Mindestabstand von 1,5 m, der Veranstalter muss ein Hygienekonzept erarbeiten, welches er nach Anfrage durch die Behörden vorlegen muss.
  • Demonstrationen sind vom allgemeinen Veranstaltungsverbot ausgenommen und dürfen stattfinden.

Öffentliche Verkehrsmittel, Schülerbeförderung, Reisebusse

  • touristische Busreisen sind untersagt
  • Im ÖPNV ist das Tragen einer FFP2-Maske für alle ab 15 Jahren verpflichtend. Bei Kindern zwischen dem sechsten und dem 15. Geburtstag reicht eine Mund-Nasen-Bedeckung aus.

Prüfungswesen

  • Die Abnahme von Prüfungen ist nur zulässig, wenn zwischen allen Teilnehmenden ein Mindestabstand von 1,5 m gewährleistet ist.
  • Sofern der Mindestabstand aufgrund der Art der Prüfung nicht zulässig sind, müssen andere geeignete Schutzmaßnahmen ergriffen werden.
  • Zuschauer sind nicht zugelassen.

Kindertagesbetreuung

Sport und Sportveranstaltungen

  • Der Freizeit- und Amateursport wird geschlossen, Mannschaftssportarten sind untersagt. Ausnahmen sind Individualsport allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand.
  • Profisportveranstaltungen finden ohne Zuschauer statt.
  • Der Profi- und Leistungssport ist zulässig wenn nur Personen Zutritt zu den Sportstätten erhalten, die für den Wettkampf- oder Trainingsbetrieb sowie die mediale Berichterstattung erforderlich sind
  • Der Betrieb von Fitnessstudios, Sporthallen, Sportplätzen, Tanzstudios und anderen Sportstätten ist untersagt.

Besuchsregeln / Regelungen für das Personal (Krankenhäuser, Altenheime, Behinderteneinrichtungen, Reha-Einrichtungen und ähnliche Einrichtungen)

  • Maskenpflicht, der Mindestabstand von 1,5 m ist möglichst durchgängig einzuhalten.
  • Die Träger und Einrichtungen müssen individuelle Hygiene- und Besuchskonzepte passend zu den örtlichen Voraussetzungen erarbeiten, hier können ggf. abweichende Regelungen enthalten sein.
  • Die Begleitung Sterbender ist jederzeit möglich.
  • Für alle Einrichtungen außer ambulant betreuten Wohneinrichtungen und Krankenhäuser gilt:
    • jede/-r Bewohner/-in darf täglich von maximal einer Person besucht werden
    • jede/-r Besucher/-in muss ein negatives Corona-Testergebnis vorlegen, dieses darf nicht älter als 48 Stunden (POC-Antigen-Schnelltest) bzw. 3 Tage (PCR-Test) sein.
    • verpflichtendes Tragen einer FFP2-Maske für Besucher/-innen und das Personal bei Kontakt mit Patient/-innen und zu Pflegenden in stationären Einrichtungen und bei mobilem Pflegepersonal
    • das Personal wird regelmäßig an mindestens drei Tagen pro Woche auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus getestet
  • Alle mobilen Pflegedienste müssen ihr Personal mindestens dreimal pro Woche testen lassen.

Tagungen, Kongresse und Messen

  • Messen, Kongresse und vergleichbare Veranstaltungen dürfen nicht stattfinden.

Tourismus

  • Einrichtungen und Institutionen der Freizeitgestaltung werden geschlossen.
  • Ebenfalls untersagt sind geführte Touren, Führungen, Fahrten mit Seilbahnen und ähnliche touristische Unternehmungen.
  • Ab einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 sind touristische Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 km um den Wohnort (= polit. Gemeinde/ab der Gemeindegrenze) verboten.

Beherbergung/Übernachtungsangebote

  • Hotels und andere Unterbringungsmöglichkeiten dürfen keine Übernachtungen für touristische Zwecke anbieten.
  • Übernachtungen für notwendige und Geschäftsreisen sind unter Auflagen weiterhin gestattet.

Betriebliche Unterkünfte

  • gültig für Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe, die mindestens 50 Personen beschäftigen, die in Sammelunterkünften untergebracht sind
  • die Behörden können im Einzelfall Sondermaßnahmen anordnen
  • die Betreiber sind für die Einhaltung der Schutz- und Hygienemaßnahmen verantwortlich, müssen dies regelmäßig kontrollieren und dokumentieren

Quarantäneregelungen (EQV), Stand: 15. Januar 2021 (Datum der letzten Änderung der aktuell gültigen EQV)

Personen, die sich innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Risikogebiet eingestufte Gebiet aufgehalten haben, sind dazu verpflichtet:

  • sich unverzüglich und auf direktem Weg in die häusliche Umgebung oder eine andere, für eine Quarantäne geeignete Unterkunft begeben. Besuche sind nicht gestattet, Ausnahme: Der eigenen Hausstand. Die Quarantänezeit beträgt 10 Tage. Frühestens 5 Tage nach der Einreise kann ein Coronavirus-Test durchgeführt und die Quarantäne nach Vorliegen eines negativen Tests aufgehoben werden und sofern keine corona-typischen Symptome vorliegen.
  • unverzüglich die für sie zuständige Kreisverwaltungsbehörde kontaktieren und die Einreise aus dem Risikogebiet sowie die Quarantäne anzumelden
  • sich unverzüglich bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde melden, wenn sie typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus entwickeln
  • die Einreise mittels der digitalen Einreiseanmeldung durchführen. Details zum genauen Vorgehen finden Sie in der EQV in § 1, Absatz (3).

Informationen zur Testpflicht bei der Einreise aus Risikogebieten finden Sie hier. Stand der Verordnung: 15. Januar 2021 (Datum der letzten Änderungen der Verordnung).

Die obenstehenden Regelungen der EQV gelten nicht für verschiedene Personengruppen und Einreisegründe (z.B. Grenzpendler, medizinisches Personal, Abgeordnete etc.): Alle Ausnahmen und die Bedingungen für die einzelnen Personengruppen und Einreisegründe finden Sie in der aktuellen EQV.

Risikogebiet = Staat oder eine Region außerhalb Deutschlands, für welche zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht; maßgeblich ist die jeweils aktuelle Veröffentlichung des RKI über die Einstufung als Risikogebiet.

Wer in Bayern einen begründeten Verdacht hat (Definition nach RKI), sich mit dem Corona-Virus angesteckt zu haben, sollte telefonischen Kontakt zum Hausarzt, dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefonnummer 116 117) aufnehmen oder sich direkt an das zuständige Gesundheitsamt wenden. Hier finden Sie die Liste mit den Kontaktdaten aller Gesundheitsämter im Freistaat.

Aktuelle Informationen zum Virus und der Entwicklung im Freistaat

  • BR24: Der Bayerische Rundfunk hält Sie über die aktuellen Entwicklungen in der Region auf dem Laufenden. Eine extra eingerichtete Sonderseite wird permanent aktualisiert.
  • Alles Wissenswerte rund um das Corona-Virus - wie es übertragen wird, wie Sie am besten vorbeugen etc. - finden Sie zusammengefasst unter: www.bayern.de/service/informationen-zum-coronavirus.

Aktuelle Informationen der zuständigen bayerischen Ministerien und Behörden

Hier kommen Sie direkt zu den weiteren Beiträgen unserer Corona-Informationen:

  1. Aktuelle Informationen zum Virus und der weltweiten Entwicklung
  2. Aktuelle Informationen des Bundes und der zuständigen Ministerien und Behörden
  3. Die Situation in Bayern und in meinem Wahlkreis
  4. Bei Kontakt mit einem Infizierten oder dem Verdacht einer Infektion
  5. Psychologische Hilfsangebote
  6. Informationen der SPD zum Coronavirus

Stand: 25. Januar 2021

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