Florian Pronold kämpft für Erdverkabelung in Wurmannsquick

26. Januar 2018

Florian Pronold fordert in den anstehenden Koalitionsverhandlungen die gesetzliche Grundlage für Erdverkabelung auch bei Wechselstromleitungen. Nicht zum ersten Mal bringt er das Anliegen der Anwohner aus Wurmannsquick auf die Tagesordnung.

Im vergangenen Jahr besuchte Florian Pronold zum zweiten Mal den Markt Wurmannquick und machte sich in persönlichen Gesprächen ein Bild der Lage vor Ort. Auf seine Initiative kam auch Lex Hartman, Mitglied des Vorstands von Tennet, zu den Bürgern vor Ort. Die Argumente der Anwohner nahm er mit nach Berlin. Seither wirbt er für eine gesetzliche Lösung, die die Gegebenheiten vor Ort berücksichtigt und die Anliegen der Bewohner endlich ernst nimmt.

Florian Pronold: „Die Bundesregierung hat 2015 die Weichen im Bereich der Wechselstromleitungen gestellt: Die Zahl der Wechselstrom-Pilotprojekte mit Erdverkabelung wurde deutlich ausgebaut. Jetzt muss in den Koalitionsvertrag, dass grundsätzlich die Möglichkeit einer Erdverkabelung auch bei Wechselstromleitungen geschaffen wird.“

Schon zum Start der Sondierungsgespräche der schwarz-gelb-grünen Regierungsbildung schickte Florian Pronold daher einen Brief an die Verhandlungsführer Angela Merkel, Horst Seehofer, Anton Hofreiter und Christian Lindner, sowie an den CSU-Abgeordneten Max Straubinger. In dem Brief wies er auf die Bedeutung des Themas für den Markt Wurmannsquick hin. „Damals fiel das bei CDU/CSU nicht auf fruchtbaren Boden, insbesondere war ich von der Antwort meines Abgeordnetenkollegen Max Straubinger enttäuscht“, so Pronold: „Hoffentlich kämpft Max Straubinger jetzt in den beginnenden Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU/CSU mit mir gemeinsam an der Seite der Betroffenen.“

Florian Pronold weiter: „Ich werde mich in den Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU/CSU für die notwendige gesetzliche Grundlage einsetzen. Die Entscheidung über eine Erdverkabelung muss vor Ort möglich sein. So können Erkenntnisse der örtlichen Zuständigkeit und geologische Gegebenheiten einfließen und ein Einvernehmen mit betroffenen Bürgern vor Ort erzielt werden.“ Problematisch sei allerdings, dass durch das Scheitern der Jamaika-Verhandlung viel Zeit verstrichen sei. Ob eine mögliche gesetzliche Neuregelung auf das laufende Verfahren in Wurmannsquick noch Einfluss nehmen kann ist fraglich. Darauf habe Pronold schon bei seinem vor Ort – Termin hingewiesen. „Versuchen müsse man es trotzdem“, so der SPD-Abgeordnete und Parlamentarische Staatsekretär.

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