Bundesumweltministerium fördert Vergrößerung der Kläranlage im Markt Gangkofen mit 577.863 Euro

22. April 2021

Der Markt Gangkofen investiert in die Zukunft!

Künftig soll die bestehende Kläranlage noch umweltfreundlicher und effizienter sein. Eine Vergrößerung des Volumens sichert eine höhere Nitrifikation und Denitrifikation des Klärschlamms. Das Belebungsvolumen wird auf 1.500 m³ erweitert und somit fast verdoppelt. Durch die Steigerung der natürlichen Prozesse werden Energiekosten eingespart und die Anlage läuft klimafreundlicher.

Kommunen sind wichtige Schlüsselakteure im Klimaschutz, die das Bundesumweltministerium gerne unterstützt. Florian Pronold freut sich, dass er Bürgermeister Matthäus Mandl die Nachricht überbringen konnte. Er hat sich sehr über die 577.863 Euro Förderung für die Sanierung gefreut. Jetzt kann er die Energieeffizienzmaßnahme in Gangkofen umzusetzen. Das ist gut für das Klima und die Gemeindekasse. Er wünsche sich, dass sich noch weitere Gemeinden und Städte anschließen, so der Parlamentarische Staatssekretär Florian Pronold, MdB.

Das Bundesumweltministerium fördert und initiiert seit 2008 unter dem Dach der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) in ganz Deutschland Klimaschutzprojekte. Im Zeitraum zwischen 2008 bis 2020 wurden etwa 35.500 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 1,23 Milliarden Euro durchgeführt – viele davon auch in Bayern. Im Zuge des Corona-Konjunkturprogramms sind die Förderbedingungen für finanzschwache Kommunen vereinfacht worden. Zudem wurde der Eigenanteil gesenkt. Städte und Gemeinden, die Projekte planen mit denen die Treibhausgasemissionen gesenkt werden, können sich unter klimaschutz.de über die Fördermöglichkeiten informieren.

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