Informationen und sichere Quellen zur Corona-Virus-Pandemie

25. Januar 2021

Kaum ein Thema beherrscht aktuell die Nachrichten so stark wie die Coronavirus-Pandemie. Täglich erreichen uns neue beunruhigende Nachrichten. Wegen stagnierender und teilweise wieder ansteigender Infektionszahlen gelten aktuell umfassende und unser tägliches Leben noch einmal sehr stark einschränkende Maßnahmen, die uns beruflich und privat vor große Herausforderungen stellen. Die Maßnahmen dienen jedoch dazu, Sie und uns alle zu schützen und die Ausbreitung des Virus wieder so gut wie möglich zu verlangsamen, damit wir gut durch die weiteren Wintermonate kommen.

Aufbau des Beitrags

  1. Aktuelle Informationen zum Virus und der weltweiten Entwicklung - hier finden Sie u.a. auch Informationen zur Corona-Impfung.
  2. Aktuelle Informationen des Bundes und der zuständigen Ministerien und Behörden
  3. Die Situation in Bayern und in meinem Wahlkreis
  4. Bei Kontakt mit einem Infizierten oder dem Verdacht einer Infektion
  5. Psychologische Hilfsangebote
  6. Informationen der SPD zum Coronavirus

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1. Aktuelle Informationen zum Virus und der weltweiten Entwicklung

  • Tagesschau: Der Liveblog der Tagesschau bietet aktuelle Informationen zur Entwicklung in Deutschland und weltweit. Der Liveblog startet täglich neu und ist direkt auf der Startseite der Tagesschau zu finden.
  • Robert Koch-Institut: Aktuelle Zahlen, Daten und Fakten zur Verbreitung des Virus und zu neuen Erkenntnissen gibt es auf der Corona-Webseite des Robert-Koch-Instituts.
  • Podcast mit den Virologen Prof. Dr. Drosten und Prof. Dr. Sandra Ciesek: Der Podcast bietet regelmäßig ein wissenschaftliches Update zum Corona-Virus an.

CORONA-IMPFSTOFF:

Die Bundesländer sind für die Verteilung und Verimpfung des Impfstoffes zuständig. Bitte informieren Sie sich entsprechend bei den zuständigen Stellen Ihres Bundeslandes darüber, wann und wie Sie geimpft werden können. Für meine Heimat Bayern finden Sie die Informationen zur Corona-Impfung untenstehend.

2. Aktuelle Informationen des Bundes und der zuständigen Ministerien und Behörden

Ergebnisse der Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am 19.01.2021: Hier finden Sie die Beschlüsse zusammengefasst und im Wortlaut als PDF-Datei. Für die Ausgestaltung und Verabschiedung der final gültigen Maßnahmen sind die Bundesländer zuständig: Da die Regelungen im Einzelfall abweichen können, informieren Sie sich bitte auf den zuständigen Behördenseiten. Die Regelungen für meine Heimat Bayern und eventuelle Sonderregelungen in meinem Wahlkreis finden Sie im entsprechenden Abschnitt (Punkt 3) dieses Beitrags aufgelistet.

Neuregelung zum Kinderkrankengeld Corona: In der zweiten Kalenderwoche 2021 wurde die Neuregelung durch Regierung, Bundestag und Bundesrat verabschiedet. Die Anzahl der Kinderkrankentage, die genommen werden können, verdoppelt sich: Auf 20 Tage, für Alleinerziehende auf 40 Tage. Darüber hinaus kann das Kinderkrankengeld nun auch beantragt werden, wenn das Kind nicht krank ist, sondern bedingt durch die Corona-Maßnahmen Zuhause betreut werden muss. Das Bundesgesundheitsministerium hat hier die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengestellt, hier finden Sie eine Musterbescheinigung zur Beantragung des Kinderkrankengeldes - für die Beantragung reicht die Bescheinigung der Betreuungseinrichtung aus, dass das Kind die Einrichtung wegen der Corona-Maßnahmen nicht besuchen kann. Die Kinderkrankentage können rückwirkend zum 05.01.2021 beantragt werden.

Das neue Infektionsschutzgesetz: Am 18. November 2020 hat der Deutsche Bundestag das neue Infektionsschutzgesetz (Drittes Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite) verabschiedet. Das Gesetz wurde vorab in der Öffentlichkeit stark diskutiert und es wurden viele Fake News darüber verbreitet. In einer Facebook Live-Online-Veranstaltung habe ich das Gesetz vorgestellt und Fragen dazu beantwortet, hier finden Sie ein kurzes Statement und den Link zur Videoaufzeichnung. Die SPD-Bundestagsfraktion hat eine FAQ zum Gesetz veröffentlicht, welche die wichtigsten Fragen und Kritikpunkte am Gesetz zusammenfasst und beantwortet.

CORONA-WARN-APP DER BUNDESREGIERUNG: Seit dem 16. Juni kann die Corona-Warn-App der Bundesregierung installiert werden. Die App hilft dabei, Kontakte zu Infizierten im Nachhinein nachvollziehen und damit schnell reagieren zu können. So leistet die App zusätzlich zu Mundschutzpflicht und Abstandsgebot einen wichtigen Teilbeitrag zur Pandemiebekämpfung. Die Nutzung der App ist freiwillig und datenschutzrechtlich unbedenklich. Informationen und Links zum Download der App finden Sie auf der offiziellen Webseite der Bundesregierung zur Corona-Warn-App. Bei einer roten Warnung der App, sprich: einem längeren Kontakt zu einem Infizierten können sich betroffene seit KW 42 kostenfrei testen lassen.

SCHUTZSCHIRM und SOZIALSCHUTZ-PAKET, NOVEMBERHILFEN/DEZEMBERHILFEN, ÜBERBRÜCKUNGSHILFE III: Am 25.03 hat der Bundestag ein Maßnahmenpaket verabschiedet. Der Bundesrat hat am 27.03 die Maßnahmen ohne Änderungen beschlossen. Es ist wichtig und richtig, dass die Bundesregierung alle Generationen und Betroffenen mit in den Blick nimmt und dabei hilft, die Auswirkungen der Krise für alle abzumildern. Dafür werden Neuschulden in Höhe von 156 Milliarden Euro gemacht! Informationen zum Schutzschild gibt es hier, die Maßnahmen des Sozialschutz-Pakets finden Sie hier im Kurzüberblick. Am 27.04.2020 hat die Bundesregierung eine Zwischenbilanz zu den Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie und zur Bewältigung ihrer Folgen veröffentlicht. Im Dokument finden Sie die Ziele der Maßnahmen sowie aktuelle Kennzahlen und die Maßnahmen im Überblick zusammengefasst. Am 14.05.2020 hat die Bundesregierung mit dem neuen Infektionsschutzgesetz (Zweites Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite) sowie dem Sozialschutzpaket II weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verabschiedet. Das Corona-Konjunkturpaket beinhaltet unter anderem mehr Geld für Familien und Kommunen, Entlastungen beim Strompreis und eine Senkung der Mehrwertsteuer. Update am 05.11.2020 -"NOVEMBERHILFEN": Am 05. November hat der Bundestag ein zusätzliches Maßnahmenpaket mit einem Volumen von 10 Milliarden Euro verabschiedet, um die Auswirkungen der Schließungen ab dem 02. November für Unternehmen, Kulturschaffende, Soloselbstständige und die Gastronomie abzumildern. Im FAQ des Bundesfinanz- und des Bundeswirtschaftsministeriums können Sie Details zu den Novemberhilfen nachlesen. Da der Lockdown Light in den Dezember hinein verlängert wurde, werden die Finanzhilfen ausgeweitet. Weitere Informationen zu den DEZEMBERHILFEN finden Sie hier. Für Unternehmen gibt es hier weiterführende Informationen zur Überbrückungshilfe III und einen Überblick zu den Corona-Hilfen.

Detaillierte Informationen zu einzelnen Maßnahmen und Ressorts finden Sie in nachfolgender Auflistung:

  • BUNDESREGIERUNG: Einen Gesamtüberblick über den Stand der Maßnahmen bietet die Sonder-Webseite der Bundesregierung.
  • GESUNDHEIT: Tagesaktuelle Informationen des Bundesgesundheitsministeriums zum Corona-Virus gibt es hier. Informationen des Ministeriums zu Hilfsangeboten und wie Sie helfen können finden Sie hier.
  • WIRTSCHAFT: Die Corona-Infowebseite des Bundeswirtschaftsministeriums bietet Informationen zu Hilfen für Unternehmen und weiteren Maßnahmen sowie Kontaktmöglichkeiten. Die KfW stellt hier die einzelnen Kredite und die Voraussetzungen zum Erhalt vor. Informationen zu den November- & Dezemberhilfen finden Sie hier, Informationen zur Überbrückungshilfe III hier.
  • ARBEIT: Arbeitsrechtliche Hinweise und Maßnahmen für den deutschen Arbeitsmarkt werden hier veröffentlicht. Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat hier Informationen über die Rechte und Pflichten von Arbeitnehmer/-innen in der Krise zusammengestellt.
  • ARBEITSSCHUTZ: Die zusätzlichen Arbeitsschutzmaßnahmen zur Vorbeugung einer Ansteckung mit dem Virus finden Sie hier.
  • KURZARBEIT: Unternehmer-/innen finden auf der Webseite der Bundesagentur für Arbeit alle relevanten Informationen. Update: Im September hat der Deutsche Bundestag die Verlängerung zum vereinfachten und erhöhten Bezug des Kurzarbeitergeldes bis zum 31.12.2021 verabschiedet.
  • JOBCENTER/ARBEITSLOSENGELD: Die Arbeitsagentur hat für alle mit Bedarf an finanzieller Unterstützung durch den Bezug von Arbeitslosengeld hier die relevanten Informationen wie z.B. Links zu den Anträgen und dem Verfahren zusammengefasst.
  • SELBSTSTÄNDIGE/SOLOSELBSTSTÄNDIGE/FREIE BERUFE: Das Bundesarbeitsministerium und das Bundesfinanzministerium haben Soforthilfen und weitere Maßnahmen für Selbstständige und Soloselbstständige sowie Kleinunternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten in den Schutzschirm integriert. Informationen dazu gibt es hier. Das Bundesfinanzministerien hat hier alle Maßnahmen kurz und knapp zusammengefasst. Die Auszahlung erfolgt über die Bundesländer, hier finden Sie die Informationen der Länder aufgelistet. Informationen über die November- & Dezemberhilfen, die auch für Soloselbstständige gelten, sind hier für Sie abrufbar.
  • STARTUPS: Informationen zu den Hilfen für StartUps finden Sie hier zusammengefasst.
  • JOBVERMITTLUNG LANDWIRTSCHAFT: Seit dem 23.03 können sich hier sowohl Landwirtschaftliche Betriebe, die Hilfe suchen, als auch Arbeitnehmer-/innen, die sich vorstellen können, als Saisonhelfer auszuhelfen, anmelden und vernetzen.
  • GRENZKONTROLLEN/INNERES/BEVÖLKERUNGSSCHUTZ: Auf der Webseite des Bundesinnenministeriums finden Sie Informationen zum Katastrophenschutz, dem Krisenstab und den Grenzkontrollen/Einreisebedingungen.
  • JUSTIZ/VERBRAUCHERSCHUTZ/MIETERSCHUTZ: Das Bundesjustizministerium informiert auf einer Sonder-Webseite über die bereits verabschiedeten und geplanten Gesetze und Verordnungen auf Bundesebene. Die Regelungen zum Mieterschutz sind zum 30.06.2020 ausgelaufen, die Regelungen sind zu Ihrer Information hier verlinkt.
  • LEBENSMITTELVERSORGUNG/LANDWIRTSCHAFT/TIERHALTUNG: Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft bietet auf einer Sonder-Webseite aktuelle Informationen u.a. zur Versorgungslage. Speziell für die Landwirtschaft aufgesetzte Hilfsangebote können seit dem 31.03.2020 über die Verwaltung der Bundesländer beantragt werden.
  • FORSCHUNG/BILDUNG: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt auf einem Corona-Infoportal seine Maßnahmen, Forschungsvorhaben und weitere Informationen zur Bekämpfung des Virus zur Verfügung.
  • STUDIERENDE/BAFÖG: Das BMBF bietet auf einer Sonder-Webseite Informationen zur Ausbildungsförderung (BAföG) in der Corona-Krise an. Für Studierende stehen als Soforthilfe darüber hinaus ein KfW-Sonder-Studienkredit und die Möglichkeit, einen Zuschuss über die Studentenwerke beantragen zu können, zur Verfügung. Update 20.11.2020: Die Hilfen für Studierende wurden verlängert.
  • VERKEHR: Auf der Sonder-Webseite des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur finden Sie die Maßnahmen und Veränderungen im Verkehrsbereich (Straße, Schiene, Luftverkehr).
  • FAMILIEN/KINDERBETREUUNG: Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat hier eine Übersicht zu den Hilfs- und Unterstützungsangeboten des Bundes zusammengestellt. Informationen zu den erweiterten Regelungen zum Kinderzuschlag ("Notfall-KiZ") finden Sie hier. Update KW2/2021 Bundestag und Bundesrat haben das erweiterte Corona-Kinderkrankengeld beschlossen: Informationen und eine FAQ dazu finden Sie hier, eine Musterbescheinigung für die Beantragung des Kinderkrankengeldes ist hier für Sie abrufbar.
  • FINANZEN/SCHUTZSCHILD/HILFSPAKET: Das Bundesfinanzministerium bietet auf einer Sonder-Webseite Informationen zum Corona-Schutzschild und dem Hilfspaket an. Ein FAQ zu den November- & Dezemberhilfen finden Sie hier.
  • INFORMATIONEN FÜR REISENDE & PENDLER / QUARANTÄNEREGELUNGEN / REISERÜCKKEHRER: Pendler/-innen finden hier die nötigen Informationen. Das Auswärtige Amt hat hier Informationen zu aktuellen Reisewarnungen und Hilfen für im Ausland gestrandete Deutsche aufgelistet. Informationen zu Reisen in Corona-Risikogebiete sind hier hinterlegt. Regelungen zu Berufspendlern oder für den Grenzverkehr in Nachbarländer finden Sie in den Verordnungen der jeweiligen Bundesländer.
  • KUNST & KULTUR: Kunst- und Kulturschaffende können sich hier über die Maßnahmen informieren, die ihnen helfen können, die Auswirkungen der Krise abzumildern. Update 27.08.2020: Für Kinos und Verleiher wurde im Rahmen des Maßnahmenpakets "NEUSTART KULTUR" ein Hilfspaket aufgelegt. Auch weitere Berufsgruppen, Institutionen und Veranstaltungsorte aus dem Bereich Kunst & Kultur haben im Rahmen des Programms die Möglichkeit, Sonderförderungen zu beantragen. Informationen zu den einzelnen Fördermaßnahmen finden Sie hier. Informationen zu den November- & Dezemberhilfen, die auch von Kulturschaffenden in Anspruch genommen werden können, sind hier für Sie hinterlegt.
  • KRANKENHAUSENTLASTUNGSGESETZ: Informationen zum Schutzschirm für Krankenhäuser finden Sie hier. Mit dem Schutzschirm sollen Kliniken und Praxen durch zusätzliche Gelder bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt werden.
  • FREIE ORCHESTER: Das Orchesterförderprogramm wurde an die aktuellen Herausforderungen angepasst. Freie Orchester und Ensembles können Soforthilfen beantragen.

3. Die Situation in Bayern und in meinem Wahlkreis

In Bayern wurde am 09. Dezember 2020 erneut der Katastrophenfall ausgerufen. Dieser ermöglicht der Bayerischen Landesregierung, schneller und weitreichender auf die aktuelle Entwicklung der Infektionszahlen im Freistaat zu reagieren. Im Folgenden finden Sie die aktuell gültigen Regelungen der bayerischen Landesregierung sowie Informationen zur Lage in meinem Wahlkreis. Die aktuellen Fallzahlen von Coronavirusinfektionen in Bayern finden Sie hier.

Aktuelles zu Corona in meinem Wahlkreis (Stand: 25. Januar 2021)

Die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Rottal-Inn ist unter 200 abgesunken (148 am 25. Januar).

  • Zur Lage des ÖPNV im Landkreis im Lockdown hat das Landratsamt eine Pressemitteilung veröffentlicht.
  • Hier finden Sie die aktuelle Corona-Verordnung für den Landkreis inklusive der Bereiche mit zusätzlicher Maskenpflicht.
  • Die Informationen zum Coronavirus-Testzentrum in Pfarrkirchen sowie über den Ablauf der Testungen finden Sie hier, alles über die Corona-Impfungen im Landkreis können Sie hier nachlesen. Seit dem 10. Januar können sich die Bürgerinnen und Bürger zentral online für die Impfung registrieren lassen.
  • Informationen zur Verteilung von FFP2-Masken an Bedürftige finden Sie hier.

Im Landkreis Dingolfing-Landau ist die 7-Tages-Inzidenz weiter leicht abgesunken (70 am 25. Januar) - seit dem 19. Januar entfällt die 15km-Regelung.

  • Im Landkreis können sich die Bürgerinnen und Bürger online für Corona-Tests anmelden. Informationen dazu finden Sie hier.
  • Hier finden Sie Informationen zum Impfzentrum Dingolfing-Landau - dort sind zudem die Kontaktdaten für die Vereinbarung von Impfterminen hinterlegt. In einer Pressemitteilung vom 25. Januar 2021 informiert das Landratsamt darüber, dass ab sofort die Anmeldung zur Corona-Impfung online möglich ist.
  • Hier finden Sie Informationen zum Stand der Impfungen und der Verteilung der FFP2-Masken an Bedürftige.

Aktuelle Regelungen in Bayern (Stand: 20. Januar 2021 [Datum der letzten Änderung der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung])

In einem FAQ zu den bayerischen Corona-Maßnahmen beantwortet die Landesregierung die häufigsten Fragen. Links zu den aktuell gültigen Verordnungen sowie die in Bayern allgemeingültigen Maßnahmen finden Sie unten aufgelistet. Jeder Landkreis kann darüber hinaus zusätzlich geltende Sonderregelungen erlassen - bitte informieren Sie sich hierzu tagesaktuell auf den jeweiligen Webseiten der Landratsämter.

Aktuelle gültige Verordnungen/Regelungen

Bayerische Corona-Impfstrategie

Ausführliche Informationen zum generellen Ablauf der Corona-Impfungen in Bayern sowie eine FAQ hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hier veröffentlicht. Hier finden Sie zudem Informationen zur Impfreihenfolge und darüber, welche Bevölkerungsgruppen aktuell geimpft werden.

  • Die Impfungen werden in 99 über ganz Bayern verteilten Impfzentren durchgeführt, auch ist der Einsatz von mobilen Impfteams z.B. für bettlägerige Personen möglich.
  • Die Zuständigkeit der Impfzentren richtet sich nach der Postleitzahl Ihrer Wohnanschrift. Hier können Sie mit Ihrer Postleitzahl das für Sie zuständige Impfzentrum heraussuchen.
  • Die Anmeldung für die Impfung müssen Sie im zuständigen Impfzentrum selbst vornehmen, einzelne Landkreise/Impfzentren laden zudem schriftlich ein oder bieten Online-Anmeldeformulare an. Seit dem 25. Januar 2025 ist es möglich, Termine zentral über www.impfzentren.bayern.de für alle Impfzentren zu vereinbaren.

Allgemeine Ausgangsbeschränkung

Das Verlassen der Wohnung ist nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt:

  • Arbeit und Ausbildung
  • Teilnahme an Prüfungen
  • medizinische Versorgung
  • Versorgungsgänge/Einkaufen, die Inanspruchnahme zulässiger Dienstleistungen (z.B. Physiotherapie)
  • Inanspruchnahme medizinischer, pflegerischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen
  • der Besuch eines anderen Hausstandes unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen
  • der Besuch von Lebenspartner/-innen, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen, es gilt die maximal erlaubte Personenanzahl
  • die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts
  • die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Menschen und Minderjährigen
  • die Begleitung Sterbender und die Teilnahme an Beerdigungen im engsten Familienkreis
  • Sport und Bewegung an der frischen Luft: alleine, mit Angehörigen des eigenen Hausstands sowie mit einem Angehörigen eines weiteren Hausstands, es gilt die maximal erlaubte Personenanzahl
  • die Versorgung von Tieren
  • Behördengänge
  • die Teilnahme an Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften
  • die Teilnahme an Versammlungen/Demonstrationen

Nächtliche Ausgangssperre

Von 21:00 bis 05:00 Uhr ist der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung untersagt, Ausnahmen:

  • medizinischer oder veterinärmedizinischer Notfall
  • Arbeit/Ausbildung
  • Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts
  • unaufschiebbare Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger
  • Begleitung Sterbender
  • Versorgung von Tieren
  • ähnlich gewichtige und unabweisbare Gründe

Weitere allgemeingültige Maßnahmen in Bayern

  • Abstandsgebot von 1,5 m
  • Physische Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigene Haushalts möglichst reduzieren, möglichst konstanter Personenkreis
  • Maskenpflicht:
    • ÖPNV (FFP2-Masken für alle über 15 Jahren), überregionaler und regionaler Bahnverkehr, Einzelhandel, Behörden u.ä.
    • immer dort, wo der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann
    • an Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte (insb. Flure, Fahrstühle, Kantinen, Eingangsbereiche)
    • am Arbeitsplatz, sofern der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann.
    • die jeweiligen Kreisverwaltungsbehörden können an stark frequentierten Orten eine zusätzliche Maskenpflicht im Freien anordnen
  • Der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum unter freiem Himmel an stark frequentierten Orten ist untersagt, die Orte werden von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde ausgewiesen.
  • die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden können ergänzende Maßnahmen erlassen
  • Im Falle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus und zur Kontaktermittlung im Rahmen von Hygiene- bzw. Schutzkonzepten dürfen Kontaktdaten dokumentiert werden (Name plus eine sichere Kontaktinformation wie Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse). Die Daten müssen wahrheitsgemäß angegeben werden und werden nach einem Monat wieder gelöscht.
  • Bei einer deutlichen Erhöhung des Inzidenzwerts innerhalb von sieben Tagen: Die zuständige Kreisverwaltungsbehörde muss im Einvernehmen mit der zuständigen Regierung weitergehende Anordnungen treffen.
  • Ab einem 7-Tages-Inzidenzwert von 200: touristische Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 km um den Wohnort/Wohngemeinde sind untersagt.
  • Ab einem 7-Tages-Inzidenzwert kleiner 50 und einer sinkenden Tendenz der Infektionszahlen: die zuständige Kreisverwaltungsbehörde kann im Einvernehmen mit der zuständigen Regierung erleichternde Abweichungen von den Maßnahmen zulassen
  • In ÖPNV und Einzelhandel ist das Tragen einer FFP2-Maske für alle ab 15 Jahren verpflichtend. Bei Kindern zwischen dem sechsten und dem 15. Geburtstag reicht eine Mund-Nasen-Bedeckung aus. Der Freistaat Bayern beschafft 2,5 Millionen FFP2-Masken und stellt diese Bedürftigen zur Verfügung. Sie werden über die Städte und Landkreise verteilt. Quelle: Bayerischer Rundfunk

Privater Aufenthalt im Freien

  • Nicht erlaubt: Grillen/Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen.
  • Beschränkung der Kontakte auf Angehörige des eigenen Hausstands sowie EINE weitere Person aus einem anderen Haushalt. Kinder im Alter von bis zu 3 Jahren werden nicht einberechnet.
  • Abweichend davon ist es erlaubt, Kinder aus maximal zwei Haushalten im Alter von bis zu 14 Jahren in festen familiär oder nachbarschaftlich organisierten Gruppen zu betreuen.
  • Ab einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 sind touristische Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 km um den Wohnort (= polit. Gemeinde/ab der Gemeindegrenze) verboten.

Privater Aufenthalt in Innenräumen

  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m, regelmäßiges Lüften.
  • Beschränkung der Kontakte auf Angehörige des eigenen Hausstands sowie EINE weitere Person aus einem anderen Haushalt. Kinder im Alter von bis zu 3 Jahren werden nicht einberechnet.
  • Abweichend davon ist es erlaubt, Kinder aus maximal zwei Haushalten im Alter von bis zu 14 Jahren in festen familiär oder nachbarschaftlich organisierten Gruppen zu betreuen.

Gastronomie

  • Gastronomiebetriebe, Kneipen, Bars, Cafés etc. sind geschlossen.
  • gestattet ist die Lieferung/Abholung und Mitnahme von Speisen für den Verzehr Zuhause.
  • Betriebskantinen werden geschlossen, wo immer die Arbeitsabläufe dies zulassen. Die für den Verzehr vor Ort geschlossenen Kantinen dürfen weiterhin Speisen und Getränke zum Mitnehmen anbieten.

Schulen/Unterricht

  • Die bayerischen Schulen sind für den Präsenzunterricht geschlossen. Für alle Schulen und Jahrgangsstufen werden Distanzlernangebote eingerichtet.
  • Maskenpflicht auf dem gesamten Schulgelände.
  • Es wird eine Notbetreuung für Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 6, Kinder mit Behinderungen und SuS an Förderschulen eingerichtet.
  • Für Abiturient/-innen sowie bei weiteren Schulformen und beruflichen Schulen mit Abschlussprüfungen in 2021 kann das zuständige Staatsministerium ab dem 01. Februar 2021 Wechselunterricht zulassen.

Gottesdienste/Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften

  • Gottesdienste sind vom generellen Veranstaltungsverbot ausgenommen und dürfen stattfinden
  • die Anzahl der erlaubten Plätze/Teilnehmenden ist vom generellen Mindestabstand von 1,5 m abhängig
  • Gottesdienste, die den Charakter von Großveranstaltungen erreichen, sind untersagt
  • 1,5 m Mindestabstand zwischen Personen, die nicht demselben Hausstand angehören
  • Maskenpflicht
  • Gemeindegesang ist untersagt
  • die jeweilige Glaubensgemeinde muss ein individuelles Infektionsschutzkonzept vorlegen können
  • Bei Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften, wo eine hohe Besucherzahl erwartet wird, die zur Auslastung der Kapazitäten führen könnten, besteht Anmeldungspflicht.
  • Werden mehr als zehn Teilnehmende bei Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften erwartet, muss dies mindestens 48 Stunden vor der Veranstaltung bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde angezeigt werden, sofern der Behörde kein Infektionsschutzmaßnahmenkonzept vorliegt.

Einzelhandel

  • Die Öffnung von Ladengeschäften des Einzelhandels ist untersagt. Ausgenommen ist der Lebensmittelhandel einschließlich: Direktvermarktung, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken & Sparkassen, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, der Verkauf von Presseartikeln, Tierbedarf und Futtermittel sowie der Verkauf von Weihnachtsbäumen.
  • Mindestabstand von 1,5 m muss eingehalten werden; maximal 1 Person je 10 m² Verkaufsfläche für die ersten 800 m² der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 m² für den 800 m² übersteigenden Teil der Verkaufsfläche.
  • bei Einkaufszentren bemisst sich die insgesamt zulässige Zahl an Kunden nach der Gesamtfläche des Einkaufszentrums
  • Maskenpflicht (FFP2-Masken) für Personal, Kunden und ihre Begleitpersonen. Sofern in Kassen- und Thekenbereichen ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist (z.B. durch Plexiglasabtrennungen) entfällt die Maskenpflicht (nur dort) für das Personal.
  • Im Einzelhandel ist das Tragen einer FFP2-Maske für alle ab 15 Jahren verpflichtend. Bei Kindern zwischen dem sechsten und dem 15. Geburtstag reicht eine Mund-Nasen-Bedeckung aus.
  • Die Maskenpflicht gilt:
    • in Verkaufsräumen
    • auf dem Verkaufsgelände
    • in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen
    • auf den zugehörigen Parkplätzen
  • Die Abholung vorbestellter Waren in Ladengeschäften ist unter folgenden Voraussetzungen möglich:
    • das Tragen einer FFP2-Maske
    • die Ladengeschäfte müssen darauf achten, dass z.B. durch gestaffelte Zeitfenster für die Abholung Menschenansammlungen vermieden werden

Märkte

  • Die Märkte dürfen nur noch für den Verkauf von Lebensmitteln öffnen.
  • Maskenpflicht

Hochschulen, Universitäten

  • Präsenzveranstaltungen sind generell nicht gestattet.
  • Ausnahmen gelten für praktische und künstlerische Ausbildungsabschnitte, die besondere Räumlichkeiten (z.B. Labore) erfordern. Hier gilt: Mindestabstand und Maskenpflicht.
  • Wissenschaftliche Präsenzbibliotheken sind geschlossen.

Freizeit- und Kultureinrichtungen (Kultureinrichtungen, Museen, Zoos, Bibliotheken, Schwimmbäder etc.)

  • Einrichtungen und Institutionen, die der Freizeitgestaltung zugeordnet werden, werden komplett geschlossen (z.B. Kinos, Theater, Opernhäuser, Freizeitparks, Spielstätten, Saunen, Thermen, Fitnessstudios, Wellnesseinrichtungen, Museen, Zoos, Seilbahnen, Bordellbetriebe, Spielhallen, Clubs, Discos etc.)
  • Geschlossen sind ebenfalls Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen.
  • Die Abholung von bestellten Büchern und Medien in Bibliotheken ist zulässig. Die Bibliotheken müssen durch geeignete Maßnahmen wie z.B. gestaffelte Zeitfenster sicherstellen, dass es zu keinen Menschenansammlungen kommt.

Körpernahe Dienstleistungen

  • untersagt sind körpernahe Dienstleistungen wie sie in Tattoo-Studios, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Friseurläden oder ähnlichen Betrieben angeboten werden
  • weiterhin erlaubt sind medizinisch notwendige Behandlungen (Physio-, Ergo-, Logotherapie, Podologie/Fußpflege)

Private Veranstaltungen/Feiern

  • Veranstaltungen aller Art sind untersagt, Ausnahmen gelten nur für Gottesdienste und Demonstrationen.

Öffentliche Veranstaltungen aus dem Kunst- und Kulturbereich, Kinos

  • Veranstaltungen und öffentliche Festivitäten sind untersagt (betrifft z.B. Kinos, Theater, Opern etc.)
  • Ausnahmegenehmigungen können erteilt werden, sofern dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

Öffentliche Versammlungen/Demonstrationen

  • Im Freien: Mindestabstand von 1,5 m, ortsfest, Vermeidung von Körperkontakt, höchstens 200 Personen (damit ist die von der Versammlung ausgehende Infektionsgefahr auf ein vertretbares Maß beschränkt), Maskenpflicht.
  • Im Innenraum: gestattet für bis zu 100 Personen, FFP2-Maskenpflicht, Mindestabstand von 1,5 m, der Veranstalter muss ein Hygienekonzept erarbeiten, welches er nach Anfrage durch die Behörden vorlegen muss.
  • Demonstrationen sind vom allgemeinen Veranstaltungsverbot ausgenommen und dürfen stattfinden.

Öffentliche Verkehrsmittel, Schülerbeförderung, Reisebusse

  • touristische Busreisen sind untersagt
  • Im ÖPNV ist das Tragen einer FFP2-Maske für alle ab 15 Jahren verpflichtend. Bei Kindern zwischen dem sechsten und dem 15. Geburtstag reicht eine Mund-Nasen-Bedeckung aus.

Prüfungswesen

  • Die Abnahme von Prüfungen ist nur zulässig, wenn zwischen allen Teilnehmenden ein Mindestabstand von 1,5 m gewährleistet ist.
  • Sofern der Mindestabstand aufgrund der Art der Prüfung nicht zulässig sind, müssen andere geeignete Schutzmaßnahmen ergriffen werden.
  • Zuschauer sind nicht zugelassen.

Kindertagesbetreuung

Sport und Sportveranstaltungen

  • Der Freizeit- und Amateursport wird geschlossen, Mannschaftssportarten sind untersagt. Ausnahmen sind Individualsport allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand.
  • Profisportveranstaltungen finden ohne Zuschauer statt.
  • Der Profi- und Leistungssport ist zulässig wenn nur Personen Zutritt zu den Sportstätten erhalten, die für den Wettkampf- oder Trainingsbetrieb sowie die mediale Berichterstattung erforderlich sind
  • Der Betrieb von Fitnessstudios, Sporthallen, Sportplätzen, Tanzstudios und anderen Sportstätten ist untersagt.

Besuchsregeln / Regelungen für das Personal (Krankenhäuser, Altenheime, Behinderteneinrichtungen, Reha-Einrichtungen und ähnliche Einrichtungen)

  • Maskenpflicht, der Mindestabstand von 1,5 m ist möglichst durchgängig einzuhalten.
  • Die Träger und Einrichtungen müssen individuelle Hygiene- und Besuchskonzepte passend zu den örtlichen Voraussetzungen erarbeiten, hier können ggf. abweichende Regelungen enthalten sein.
  • Die Begleitung Sterbender ist jederzeit möglich.
  • Für alle Einrichtungen außer ambulant betreuten Wohneinrichtungen und Krankenhäuser gilt:
    • jede/-r Bewohner/-in darf täglich von maximal einer Person besucht werden
    • jede/-r Besucher/-in muss ein negatives Corona-Testergebnis vorlegen, dieses darf nicht älter als 48 Stunden (POC-Antigen-Schnelltest) bzw. 3 Tage (PCR-Test) sein.
    • verpflichtendes Tragen einer FFP2-Maske für Besucher/-innen und das Personal bei Kontakt mit Patient/-innen und zu Pflegenden in stationären Einrichtungen und bei mobilem Pflegepersonal
    • das Personal wird regelmäßig an mindestens drei Tagen pro Woche auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus getestet
  • Alle mobilen Pflegedienste müssen ihr Personal mindestens dreimal pro Woche testen lassen.

Tagungen, Kongresse und Messen

  • Messen, Kongresse und vergleichbare Veranstaltungen dürfen nicht stattfinden.

Tourismus

  • Einrichtungen und Institutionen der Freizeitgestaltung werden geschlossen.
  • Ebenfalls untersagt sind geführte Touren, Führungen, Fahrten mit Seilbahnen und ähnliche touristische Unternehmungen.
  • Ab einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 sind touristische Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 km um den Wohnort (= polit. Gemeinde/ab der Gemeindegrenze) verboten.

Beherbergung/Übernachtungsangebote

  • Hotels und andere Unterbringungsmöglichkeiten dürfen keine Übernachtungen für touristische Zwecke anbieten.
  • Übernachtungen für notwendige und Geschäftsreisen sind unter Auflagen weiterhin gestattet.

Betriebliche Unterkünfte

  • gültig für Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe, die mindestens 50 Personen beschäftigen, die in Sammelunterkünften untergebracht sind
  • die Behörden können im Einzelfall Sondermaßnahmen anordnen
  • die Betreiber sind für die Einhaltung der Schutz- und Hygienemaßnahmen verantwortlich, müssen dies regelmäßig kontrollieren und dokumentieren

Quarantäneregelungen (EQV), Stand: 15. Januar 2021 (Datum der letzten Änderung der aktuell gültigen EQV)

Personen, die sich innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Risikogebiet eingestufte Gebiet aufgehalten haben, sind dazu verpflichtet:

  • sich unverzüglich und auf direktem Weg in die häusliche Umgebung oder eine andere, für eine Quarantäne geeignete Unterkunft begeben. Besuche sind nicht gestattet, Ausnahme: Der eigenen Hausstand. Die Quarantänezeit beträgt 10 Tage. Frühestens 5 Tage nach der Einreise kann ein Coronavirus-Test durchgeführt und die Quarantäne nach Vorliegen eines negativen Tests aufgehoben werden und sofern keine corona-typischen Symptome vorliegen.
  • unverzüglich die für sie zuständige Kreisverwaltungsbehörde kontaktieren und die Einreise aus dem Risikogebiet sowie die Quarantäne anzumelden
  • sich unverzüglich bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde melden, wenn sie typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus entwickeln
  • die Einreise mittels der digitalen Einreiseanmeldung durchführen. Details zum genauen Vorgehen finden Sie in der EQV in § 1, Absatz (3).

Informationen zur Testpflicht bei der Einreise aus Risikogebieten finden Sie hier. Stand der Verordnung: 15. Januar 2021 (Datum der letzten Änderungen der Verordnung).

Die obenstehenden Regelungen der EQV gelten nicht für verschiedene Personengruppen und Einreisegründe (z.B. Grenzpendler, medizinisches Personal, Abgeordnete etc.): Alle Ausnahmen und die Bedingungen für die einzelnen Personengruppen und Einreisegründe finden Sie in der aktuellen EQV.

Risikogebiet = Staat oder eine Region außerhalb Deutschlands, für welche zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht; maßgeblich ist die jeweils aktuelle Veröffentlichung des RKI über die Einstufung als Risikogebiet.

Wer in Bayern einen begründeten Verdacht hat (Definition nach RKI), sich mit dem Corona-Virus angesteckt zu haben, sollte telefonischen Kontakt zum Hausarzt, dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefonnummer 116 117) aufnehmen oder sich direkt an das zuständige Gesundheitsamt wenden. Hier finden Sie die Liste mit den Kontaktdaten aller Gesundheitsämter im Freistaat.

Aktuelle Informationen zum Virus und der Entwicklung im Freistaat

  • BR24: Der Bayerische Rundfunk hält Sie über die aktuellen Entwicklungen in der Region auf dem Laufenden. Eine extra eingerichtete Sonderseite wird permanent aktualisiert.
  • Alles Wissenswerte rund um das Corona-Virus - wie es übertragen wird, wie Sie am besten vorbeugen etc. - finden Sie zusammengefasst unter: www.bayern.de/service/informationen-zum-coronavirus.

Aktuelle Informationen der zuständigen bayerischen Ministerien und Behörden

4. Bei Kontakt mit einem Infizierten oder dem Verdacht einer Infektion

  • BUNDESZENRALE FÜR GESUNDHEITLICHE AUFKLÄRUNG: Die BZgA bietet auf ihrer Corona-Sonderseite unter Anderem Informationen zu Hygiene- und Verhaltensregeln sowie eine FAQ mit Handlungsanweisungen beim Verdacht einer Infektion an. Die Informationen sind darüber hinaus in mehreren Sprachen hinterlegt.
  • Das Robert Koch-Institut stellt hier einen Leitfaden mit dem Vorgehen bei einer Infektion/dem Verdacht auf eine Infektion zur Verfügung.
  • Die Krankenkassen bieten spezielle Hotlines an, der GKV hat diese auf seiner Webseite gesammelt.
  • Für Risikogruppen hat das Robert Koch-Institut hier entsprechende Informationen veröffentlicht.
  • Auch das Bundesgesundheitsministerium bietet Hotlines und Informationen an – siehe unten.
  • Die Regelung zum Erhalt einer Bescheinigung auf Arbeitsunfähigkeit bis max. 14 Tage nach telefonischer Rücksprache mit dem Hausarzt für Patient/-innen mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege oder Verdacht auf Corona ist seit dem 19.10.2020 wieder in Kraft gesetzt. Die Regelung gilt bis zum 31. März 2021 (Quelle).

5. Psychologische Hilfsangebote

Die Coronavirus-Pandemie und ihre wirtschaftlichen und persönlichen Auswirkungen stellen uns vor große Herausforderungen. Diese Situation kann psychisch sehr belasten. Hier finden Sie bundesweit gültige und meist kostenfreie Telefonnummern, an die Sie sich wenden können:

Bild Hilfetelefone Corona-Krise

Hilfetelefon Gewalt gegen Männer: Das Hilfetelefon ist kostenfrei unter 0800 1239900 erreichbar.

Die Initiative Silbernetz.org bietet für Seniorinnen und Senioren eine anonyme Hotline an, um Einsamkeit im Alter vorzubeugen. Die Hotline ist täglich von 08:00 bis 22:00 Uhr kostenfrei unter 0800 4708090 erreichbar.

Krisendienst/Christliche Seelsorge: Die evangelische und die katholische Kirche bieten gemeinsam eine Corona-Seelsorge an. Diese ist kostenfrei rund um die Uhr erreichbar unter: 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) hat eine anonyme und kostenlose Corona-Hotline geschaltet. Die Hotline mit der Nummer 0800 777 22 44 ist täglich von 08:00 bis 20:00 Uhr geschaltet.

6. Informationen der SPD zum Corona-Virus

  • Die Bundes-SPD hat hier ihre Sonderseite veröffentlicht.

  • Die SPD-Fraktion im Bundestag bietet hier Informationen zu den Maßnahmen zur Bewältung der Krise an.

  • Die BayernSPD Landtagsfraktion stellt hier Informationen zur Verfügung.

Bei weiteren Fragen oder persönlichen Problemen können Sie sich gerne an mich wenden - mein Büro und ich sind weiter für Sie da.

Passen Sie auf sich und Andere auf und bleiben Sie gesund!

#Solidarität #WirbleibenZuhause

Stand: 25.01.2021 – dieser Beitrag wird laufend aktualisiert, sobald es neue Erkenntnisse gibt.

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